Ein Bürogebäude, das mitwächst.
Ohne Baustelle im Betrieb.
Wofür Betriebe die Module einsetzen.
Die Bandbreite reicht vom einzelnen Arbeitsraum bis zum Verwaltungsgebäude aus mehreren Einheiten. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern was in dem Raum passieren soll: Wer dort dauerhaft arbeitet, braucht eine andere Ausstattung als ein Lager, das trocken und abschließbar sein muss.
Pforte, Empfang, Technik
Der kleine Raum am Zufahrtstor mit Rundumsicht – oder die Einheit für Steuerung, Messtechnik und Server, mit Kühlung, gesicherter Stromversorgung und auf Wunsch ohne Fenster.
Büro und Verwaltung
Ein bis zwei Arbeitsplätze je Einheit, mit Netzwerk, Beleuchtung und Heizung. Für Dauerarbeitsplätze planen wir die Anforderungen der Arbeitsstättenregeln von Anfang an mit ein.
Werkstatt und Lager
Robuste Oberflächen, breite Zugänge, bei Bedarf Doppelflügeltür oder Rolltor. Auch ungeheizt möglich, wenn nur eingelagert wird – gedämmt, sobald jemand darin arbeitet.
Sozial- und Pausenraum
Aufenthalt, Umkleide, Teeküche. Die Arbeitsstättenregel A4.2 verlangt für Pausenräume mindestens sechs Quadratmeter und einen Quadratmeter je gleichzeitig nutzender Person.
Schulung und Besprechung
Zwei oder mehr Einheiten, offen zusammengelegt – ohne Stütze in der Mitte. Auf Wunsch mit Akustikdecke, Verdunklung und Medientechnik.
Verwaltungsgebäude
Mehrere Einheiten über zwei bis drei Geschosse, mit Treppenhaus, Sanitär- und Sozialbereich. Wie das zusammengesetzt wird, zeigt der nächste Abschnitt.
Ein Bausystem, keine feste Größe.
Wir sind Modulbauer. Die einzelne Einheit ist nur das Bauteil – was daraus entsteht, entscheidet der Grundriss. Module werden gereiht, über Eck gesetzt, versetzt angeordnet und übereinander gestapelt. Dieselben Bauteile ergeben ein Gartenbüro mit 15 Quadratmetern und ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude mit mehreren hundert Quadratmetern.
Weil jedes Modul über seinen eigenen Rahmen trägt, sind die Kombinationen keine Sonderkonstruktion, sondern der Normalfall. Auskragungen, Laubengänge, Dachterrassen und geschosshohe Verglasungen lassen sich einplanen, ohne die Statik neu zu erfinden.
Das kleinste Gebäude ist eine einzelne Einheit: ein Arbeitsraum für ein bis zwei Plätze, fertig ausgebaut geliefert und an einem Tag aufgestellt.
Drei Einheiten stoßen Wand an Wand. Die Trennwände fallen im Ausbau weg – es entsteht eine durchgehende Fläche ohne Stütze in der Mitte.
In L- oder U-Form folgt der Baukörper dem Grundstück statt umgekehrt. Auf einem Betriebsgelände mit Zufahrten ist das oft der entscheidende Punkt.
Gestapelt wird ohne Sonderkonstruktion: Jede Einheit trägt über ihren eigenen Rahmen. Erschlossen wird über eine innenliegende Treppe oder einen außen angesetzten Treppenturm.
Ein zurückgesetztes Obergeschoss ergibt die Dachterrasse auf der Einheit darunter – ohne zusätzliches Tragwerk. Fassade auf Wunsch im RAL-Ton Ihrer Hausfarbe, damit das Gebäude nach Ihrem Betrieb aussieht.
Der Grundriss folgt dem Grundstück und dem Betrieb, nicht einem Katalog: versetzte Baukörper, unterschiedliche Bauhöhen, Terrassen dort, wo ein Geschoss zurückspringt. Sagen Sie uns, was auf Ihr Gelände passt – wir prüfen, was davon statisch, baurechtlich und im Transport geht, und rechnen es durch.
Erst der Ablauf,
dann die Fläche.
Wie viele Arbeitsplätze, wie lange am Stück besetzt, welche Technik, welche Anschlüsse, wie viel Lager? Aus diesen Antworten entsteht der Grundriss – und erst danach die passende Modulgröße. Für Dauerarbeitsplätze gelten dabei die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung, die wir von Anfang an mit einplanen.
Welche Größe zu welcher Nutzung passt.
Wir bauen in einem festen Raster. Das klingt nach Einschränkung, ist aber der Grund für die kurze Bauzeit und den Preis: Konstruktion, Statik und Transportlogistik sind für diese Größen durchgeplant. Die Tabelle zeigt die einzelne Einheit und die gängigen Zusammenstellungen – nach oben ist sie nicht das Ende.
| Fläche | Aufbau | Arbeitsplätze (Richtwert) |
|---|---|---|
| 6 m² | 1 kleine Einheit | 1 |
| 7 m² | 1 kleine Einheit | 1 |
| 15 m² | 1 Modul | 1 bis 2 |
| 30 m² | 1 langes Modul oder 2 Module | 3 bis 4 |
| 45 m² | 3 Module | 5 bis 6 |
| 60 m² | 2 lange Module | 8 bis 9 |
| 90 m² | 6 Module, ein- oder zweigeschossig | 12 bis 14 |
| ab 120 m² | 8 Module und mehr, bis drei Geschosse | 18 und mehr |
Ein fester Arbeitsplatz, keine Übergangslösung.
Was bei uns entsteht, ist ein vollwertiges Gebäude: Holzständerbauweise, Holzfaserdämmung, Dreifachverglasung, Innenausbau in Gebäudequalität. Der Unterschied zum konventionellen Bau liegt im Ort der Arbeit, nicht in der Qualität – rund 90 Prozent entstehen in der Halle statt auf Ihrem Gelände.
Das ist der Grund, warum hier dauerhaft gearbeitet werden darf. Ein Provisorium von der Baustelle scheitert im Dauerbetrieb an genau den Punkten, die eine Behörde und Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit prüfen.
Arbeitsraum mindestens 8 m², je weiterem Arbeitsplatz 6 m² (ASR A1.2)
✓✓lichte Höhe ab 2,50 m bei bis zu 50 m² Grundfläche
✓–Pausenraum mindestens 6 m² und 1 m² je gleichzeitig nutzender Person (ASR A4.2)
✓–im Winter wirtschaftlich beheizbar, im Sommer gegen Überhitzung geschützt
✓–Schallschutz zwischen zwei Arbeitsräumen
✓–Sichtverbindung nach außen und Lüftung, die für Dauerbetrieb ausgelegt ist
✓–Oberflächen für den Aufenthalt statt nur für die Robustheit
✓–nach zehn Jahren noch wertstabil statt abgewohnt
✓–Vorab geprüft
Sagen Sie uns, wie viele Personen dort wie lange arbeiten sollen. Wir sagen Ihnen, welche Fläche, Raumhöhe und Haustechnik das verlangt – und was davon im Preis schon drin ist.
Von einfach bis hochwertig.
Die Ausstattung ist die eigentliche Stellschraube. Derselbe Baukörper trägt den schlichten, robusten Arbeitsraum und das repräsentative Chefbüro mit Akustikdecke, Lichtplanung und Einbauschrankwand. Sie entscheiden, wo zwischen beiden Ihr Projekt liegt – auch je Raum unterschiedlich.
Drei Stufen, die aufeinander aufbauen. Jede enthält alles aus der vorigen – deshalb ist der Sprung im Preis kein Sprung in der Bauweise.
Arbeitsraum
gedämmt, beheizt, verkabelt
Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, Dreifachverglasung, Lärchenschalung, komplette Elektroinstallation mit LED-Beleuchtung und Netzwerkdosen, Heizung. Robuste Oberflächen, klarer Grundriss. Das ist die Stufe, auf die sich der Einstiegspreis bezieht.
Ausgebaute Einheit
plus Sanitär, Küche, Lüftung
Handwaschgelegenheit bis WC und Dusche, Teeküche, dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung oder Split-Anlage mit Heiz- und Kühlfunktion. Sanitär ist der größte einzelne Preistreiber – und der Punkt, an dem die Anschlüsse auf dem Gelände wichtig werden.
Repräsentativ
plus Medientechnik, Licht, Innenausbau
Akustikdecke, Furnier- oder Massivholzoberflächen, Einbauschränke, Empfangstresen, geschosshohe Verglasung. Besprechungstechnik, steuerbares Licht, automatische Eingangstür und Zutritt über Chip oder App planen wir mit einem Elektrobetrieb, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten; der Möbelbau kommt aus der eigenen Manufaktur. Gründach, Photovoltaik, Terrassen und Vordächer sind auf jeder Stufe möglich.
Wir rechnen Ihr Projekt
offen durch.
- Antwort innerhalb eines Werktags
- Kostenlos und unverbindlich
Warum das günstiger ist als konventionell bauen.
Nicht, weil weniger verbaut wird. Sondern weil die Arbeit an einem Ort passiert, an dem sie planbar ist. Rund 90 Prozent entstehen in unserer Halle in Landsberg am Lech – kurze Wege, feste Abläufe, kein Wetter, keine Wartezeit zwischen fünf Gewerken.
Wo gearbeitet wird
Jedes Gewerk rüstet auf Ihrem Gelände neu auf, Material wird angeliefert und zwischengelagert.
Rund 90 Prozent entstehen in unserer Halle in Landsberg am Lech, wo Material und Werkzeug am Platz liegen.
Wetter
Frost, Regen und Hitze verschieben Termine – und die Verschiebung zahlen am Ende Sie.
Eine Halle hält das nicht an. Die Bauzeit ist kalkulierbar, der Liefertermin steht mit der Auftragsbestätigung.
Gründung
In der Regel eine durchgehende Bodenplatte, mit Aushub, Schalung und Bewehrung.
Punkt- oder Streifenfundamente reichen fast immer. Der Unterschied ist am Anfang ein erheblicher Betrag.
Wer koordiniert
Fünf und mehr Gewerke, jedes mit eigenem Termin, eigener Rechnung und eigener Gewährleistung.
Planung, Statik, Produktion, Transport und Anschlüsse kommen von uns. Ein Ansprechpartner, ein Vertrag.
Ihr Betrieb daneben
Monate Baustelle: Lärm, Staub, gesperrte Wege, gestörte Abläufe.
Auf dem Gelände wird wenige Tage gearbeitet. Der Rest passiert, während bei Ihnen normal weitergearbeitet wird.
Danach
Für jede Nachbesserung ist ein anderes Unternehmen zuständig.
Wir fertigen selbst und bleiben erreichbar. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler – dann zählt, dass jemand da ist.
Was ein Büromodul kostet.
Nach oben hängt die Spanne fast vollständig an der Ausstattung, nicht an der Fläche. Dieselben 15 Quadratmeter kosten als voll ausgebaute Einheit mit Sanitär, Küche und gehobenem Innenausbau gut das Doppelte. Eine Zahl ohne Ausbaustufe daneben wäre deshalb irreführend – wir nennen sie hier bewusst zusammen.
Nach unten arbeitet die Größe für Sie: je mehr Module, desto günstiger der Quadratmeter. Planung, Statik, Transportrüstung und Krantag verteilen sich auf mehr Fläche, und in der Fertigung wiederholen sich die Arbeitsschritte. Ein Bürogebäude aus acht Einheiten liegt je Quadratmeter deutlich unter dem Einzelmodul.
Diese acht Posten machen den Unterschied aus. Die Balken zeigen, wie stark sie in einer typischen Kalkulation ziehen:
Vom robusten Arbeitsraum über die Einheit mit Sanitär und Küche bis zum repräsentativen Büro. Der mit Abstand größte Hebel.
Jede Nasszelle bringt Leitungen, Abdichtung, Lüftung und Fliesen mit. Der teuerste einzelne Raum im Gebäude.
Je mehr Einheiten, desto günstiger der Quadratmeter – Planung, Statik und Krantag verteilen sich.
Heizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Kühlung, Netzwerk, Medien- und Zutrittstechnik.
Strom, Wasser, Abwasser und Datenleitung bis an den Standort. Weite Wege schlagen schnell durch.
Entfernung, Zufahrt, Hubhöhe und Ausladung entscheiden über die Krangröße und damit über den Krantag.
Trapezblech, Lärchenschalung oder Putzträgerplatte, wahlweise mit Gründach und Photovoltaik.
Punkt- oder Streifenfundamente sind der Normalfall. Nur bei schwierigem Untergrund wird es mehr.
Rechnen Sie beides gegeneinander.
Der größte Teil des Marktes vermietet. Das ist für einige Vorhaben genau richtig – und für andere die teuerste Lösung. Der Unterschied liegt fast immer in der geplanten Nutzungsdauer.
Miete passt, wenn
- die Fläche nur für wenige Monate gebraucht wird
- der Bedarf zeitlich klar begrenzt ist, etwa während eines Umbaus
- kein Kapital gebunden werden soll
- der Standard eines Provisoriums ausreicht
Kauf passt, wenn
- die Fläche dauerhaft gebraucht wird – dann summieren sich Mieten schnell auf den Anschaffungswert
- dort dauerhaft gearbeitet wird und die Arbeitsstättenregeln einzuhalten sind
- das Gebäude zum Betrieb passen soll: Fassade, Grundriss, Technik
- am Ende ein Restwert stehen soll statt einer Rückgabe
Gegenüberstellung
Zwei Zahlen von Ihnen, die dritte von uns – und Sie sehen, ab welchem Monat der Kauf günstiger ist.
- Geplante NutzungsdauerMonate
- Monatsmiete inklusive An- und AbtransportEuro pro Monat
- Kaufpreis abzüglich erwartetem Restwertkommt von uns
Kostenlos, unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags.
Abschreibung: zehn Jahre oder dreiunddreißig?
Die Frage taucht in fast jeder Anfrage auf und wird von kaum einem Anbieter beantwortet. Entscheidend ist, ob das Modul steuerlich als bewegliches Wirtschaftsgut oder als Gebäude gilt.
| Einordnung | Nutzungsdauer | Wann sie greift |
|---|---|---|
| Bewegliches Wirtschaftsgut | 10 Jahre | Das Modul steht auf Punktfundamenten, ist nicht fest mit dem Grund verbunden und kann versetzt werden. |
| Gebäude | 33 Jahre (3 % jährlich) | Es besteht eine feste Verbindung zum Grundstück oder eine dauerhafte Zweckbestimmung am selben Ort. |
Was das in Zahlen bedeutet, zeigt eine einfache Gegenüberstellung. Angenommen, ein Betriebsgebäude kostet 300.000 € netto:
10 Jahre Nutzungsdauer. Nach fünf Jahren sind 150.000 € abgeschrieben.
33 Jahre, 3 % jährlich. Nach fünf Jahren sind 45.000 € abgeschrieben.
Über die ersten fünf Jahre stehen also rund 105.000 € mehr Aufwand zur Verfügung – Geld, das in dieser Zeit nicht versteuert wird. Je größer die Investition, desto stärker wirkt der Unterschied. Genau deshalb lohnt es sich, die Einordnung vor der Entscheidung zu klären und nicht danach.
Der Punkt, den viele übersehen: Steht das Modul länger als sechs Jahre am selben Ort, gilt es in der Regel als Gebäude – unabhängig davon, wie es ursprünglich gedacht war. Wer das von vornherein weiß, plant die Abschreibung passend und erlebt später keine Überraschung bei der Betriebsprüfung.
Was vor dem Aufstellen zu klären ist.
Ein Modul ist baurechtlich eine bauliche Anlage. Auf einem Gewerbegrundstück ist deshalb in aller Regel eine Genehmigung erforderlich – anders als beim kleinen Gartenhaus im Privatgarten, wo es Freigrenzen gibt. Was im Einzelnen gilt, steht in der Bauordnung Ihres Bundeslandes und im Bebauungsplan der Gemeinde.
- Genehmigung: gewerblich genutzte Aufenthaltsräume sind praktisch immer genehmigungspflichtig, auch wenn sie versetzbar sind
- Nutzungsänderung: wird aus Lagerfläche ein Arbeitsplatz, ist das ein eigener Vorgang – selbst ohne neuen Bau
- Bebauungsplan: Baugrenzen, zulässige Geschossfläche und Nutzungsart entscheiden darüber, ob und wo das Modul stehen darf
- Abstandsflächen zu Nachbargrenzen und anderen Gebäuden
- Stellplätze und Erschließung: zusätzliche Arbeitsplätze können zusätzliche Stellplätze auslösen
- Brandschutz: Fluchtwege, Abstände und Bauteilanforderungen richten sich nach Nutzung und Personenzahl
Von der ersten Frage bis zur Übergabe.
Sie haben durchgehend einen Ansprechpartner. Planung, Statik, Produktion, Lieferung und Anschlüsse laufen bei uns zusammen – Sie koordinieren keine fünf Gewerke.
Gespräch
Wir klären Nutzung, Personenzahl, gewünschte Fläche, Standort und Zeitrahmen. Meist reicht ein Telefonat und ein Blick auf einen Lageplan.
Standort ansehen
Zufahrt, Kranstellplatz, Untergrund und vorhandene Anschlüsse. Daraus ergibt sich, was auf dem Gelände vorzubereiten ist.
Grundriss
Erst der Ablauf, dann die Fläche: aus Arbeitsplätzen, Wegen und Technik entsteht der Grundriss – und daraus die Modulgröße.
Angebot
Offen aufgeschlüsselt nach Modul, Ausbau, Haustechnik, Transport und Montage. Sie sehen, welche Position welchen Anteil ausmacht.
Fertigung
Rund 90 Prozent der Arbeiten entstehen wettergeschützt in unserer Fertigung in Landsberg am Lech – während Ihr Betrieb weiterläuft.
Lieferung und Kran
Anlieferung per Tieflader, Aufsetzen mit Kran. Das Aufstellen selbst dauert in der Regel wenige Stunden bis einen Tag.
Anschluss und Übergabe
Strom, Wasser, Abwasser und Daten werden angeschlossen, Technik in Betrieb genommen, Unterlagen übergeben.
Was auf Ihrem Gelände vorbereitet sein muss.
Der kleinere Teil der Arbeit passiert bei Ihnen – er entscheidet aber darüber, ob der Liefertag glatt läuft. Diese vier Punkte klären wir vorher gemeinsam.
Gründung
Punkt- oder Streifenfundamente, keine durchgehende Bodenplatte. Mehr wird nur bei schwierigem Untergrund, Hanglage oder sehr großen Einheiten nötig.
Zufahrt
Der Tieflader braucht eine befahrbare, ausreichend breite Zufahrt und Platz zum Rangieren. Enge Toreinfahrten, weiche Böden und überhängende Äste sind die häufigsten Stolpersteine.
Kranstellplatz
Fester, ebener Untergrund und freier Schwenkbereich. Leitungen, Bäume und Nachbargebäude bestimmen Krangröße und damit die Kosten mit.
Anschlüsse
Strom, Wasser, Abwasser und Datenleitung bis an den Standort. Wo das aufwendig wäre, planen wir das Gebäude so, dass möglichst wenige Anschlüsse gebraucht werden.
Erweitern, versetzen, weiterverwenden.
Betriebe wachsen, Flächen ändern sich, Standorte auch. Modulare Bauweise ist einer der wenigen Wege, bei dem das keine Abrissfrage ist.
Erweitern
Seitlich andocken oder aufstocken. Jedes Modul trägt über seinen eigenen Rahmen – das Erdgeschoss muss dafür nicht vorab ertüchtigt werden. Zu klären bleiben Gründung und Baurecht, nicht die Tragfähigkeit.
Versetzen
Anschlüsse fachgerecht trennen, aufnehmen, am neuen Standort neu setzen. Dort ist das Baurecht erneut zu prüfen – die Konstruktion nicht.
Weiterverwenden
Innerbetrieblich umnutzen: aus dem Büro wird der Sozialraum oder das Lager. Am Ende steht ein Restwert statt eines verlorenen Ausbaus in fremden Mieträumen.
Häufige Fragen zu Büro- und Betriebsmodulen
Was kostet ein Büromodul?
Ein bezugsfertiges Büromodul mit 15 m² – gedämmt, mit Lärchenfassade, Fenstern, Türen, kompletter Elektroinstallation und Heizung – beginnt bei rund 32.000 € netto zzgl. USt. Nach oben hängt die Spanne fast vollständig an der Ausstattung, nicht an der Fläche: Dieselben 15 m² kosten mit Sanitär, Küche und gehobenem Innenausbau gut das Doppelte. Umgekehrt wird der Quadratmeter mit jeder weiteren Einheit günstiger – ein Bürogebäude aus mehreren Modulen liegt je Quadratmeter deutlich unter dem Einzelmodul. Wir rechnen jedes Projekt einzeln und weisen im Angebot jede Position offen aus.
Was den Preis bestimmtIst das ein Bürocontainer?
Nein. Wir sind Modulbauer, kein Containervermieter. Ein klassischer Bürocontainer ist ein Provisorium für die Baustelle: dünne Sandwichelemente, einfache Fenster, auf schnellen Auf- und Abbau ausgelegt. Bei uns entsteht ein vollwertiges Gebäude in Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, Dreifachverglasung und Innenausbau in Gebäudequalität – nur eben in der Halle statt auf Ihrem Gelände. Es ist ein fester Arbeitsplatz, keine Übergangslösung. Das erklärt den Preisunterschied und zugleich, warum dort dauerhaft gearbeitet werden darf.
Modulbau oder Massivbau?Warum ist Modulbau günstiger als konventionell bauen?
Weil rund 90 Prozent der Arbeit bei uns in der Halle in Landsberg am Lech passiert: kurze Wege, feste Abläufe, kein Wetter, keine Wartezeit zwischen fünf Gewerken und kein Baustellenzuschlag. Dazu kommt die Gründung – für unsere Module reichen in aller Regel Punkt- oder Streifenfundamente, eine durchgehende Bodenplatte ist nicht nötig. Und weil die Bauzeit auf dem Gelände auf wenige Tage schrumpft, entfallen die Folgekosten einer monatelangen Baustelle im laufenden Betrieb.
Modulbau oder Massivbau?Erfüllt ein Modul die Arbeitsstättenverordnung?
Ja, wenn es von Anfang an dafür geplant wird. Die ASR A1.2 nennt für Arbeitsräume mindestens 8 m² Grundfläche und je weiterem Arbeitsplatz 6 m², bei einer lichten Höhe ab 2,50 m. Für Pausenräume verlangt die ASR A4.2 mindestens 6 m² und 1 m² je gleichzeitig nutzender Person. Dazu kommen Anforderungen an Tageslicht, Lüftung und Raumklima. Genau an diesen Punkten scheitern einfache Baustellencontainer als Dauerarbeitsplatz – wir planen sie deshalb von vornherein mit ein. Die Angaben sind eine Orientierung und ersetzen keine Prüfung im Einzelfall.
Wie wird ein Modul steuerlich abgeschrieben?
Das hängt davon ab, wie es aufgestellt wird. Ohne feste Verbindung mit dem Grund und Boden gilt ein Raummodul in der Regel als bewegliches Wirtschaftsgut; die amtliche AfA-Tabelle sieht dafür eine Nutzungsdauer von zehn Jahren vor. Wird es fest verbunden oder dauerhaft zweckbestimmt genutzt, ist es steuerlich ein Gebäude mit entsprechend längerer Nutzungsdauer. Wichtig zu wissen: Stehen Module sechs Jahre am selben Ort, wird unabhängig von der ursprünglichen Zweckbestimmung von einer dauerhaften Nutzung ausgegangen. Das ist eine Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung – sprechen Sie die Einordnung mit Ihrer Steuerberatung ab, bevor Sie kalkulieren.
Braucht das Modul eine Baugenehmigung?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt vom Bundesland, vom Standort und von der Nutzung ab. Ein dauerhaft aufgestelltes, an Versorgungsleitungen angeschlossenes Modul ist baurechtlich in der Regel eine bauliche Anlage und damit genehmigungsrelevant – und ein regelmäßig genutzter Arbeitsplatz ist in der Regel ein Aufenthaltsraum, woraus zusätzliche Anforderungen an Raumhöhe, Belichtung und Belüftung folgen können. Wir empfehlen, das Vorhaben vor Produktionsstart mit der zuständigen Behörde zu klären, und koordinieren die Abstimmung mit Architekt und Amt auf Wunsch mit.
Wie groß kann ein Bürogebäude aus Modulen werden?
Nach oben ist früher Schluss beim Grundstück als bei uns. Die einzelne Einheit hat 6, 7, 15 oder 30 m²; daraus wird gestapelt, gereiht und versetzt zusammengesetzt, was der Grundriss verlangt – nebeneinander, in L- oder U-Form, über Eck oder in zwei bis drei Geschossen. So entsteht aus denselben Bauteilen ein 15-m²-Gartenbüro genauso wie ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude mit mehreren hundert Quadratmetern, Dachterrasse und Fassade im Farbton Ihres Unternehmens. Module lassen sich außerdem kürzen, wenn Zufahrt oder Raumaufteilung andere Maße verlangen.
Größen und Grundrisse im ÜberblickWie lange dauert es bis zur Übergabe?
Von der Auftragsbestätigung bis zur Übergabe liegen bei Projekten zwischen etwa 15 und 90 m² typischerweise rund eineinhalb bis fünf Monate. Ein einfacher Arbeitsraum ist schneller fertig als ein mehrteiliges Gebäude mit Sanitär und Haustechnik. Ein gegebenenfalls nötiges Genehmigungsverfahren kommt hinzu. Mit der Auftragsbestätigung wissen Sie, wann wir bauen und wie lange wir brauchen.
Vom Angebot bis zum VertragKönnen wir später erweitern oder umziehen?
Ja – das ist der Punkt, an dem sich modulare Bauweise von Massivbau unterscheidet. Jedes Modul trägt konstruktiv über seinen eigenen Stahlrahmen, so wie ein Seecontainer auch. Deshalb muss das Erdgeschoss nicht vorab dafür ertüchtigt werden, wenn später ein zweites Geschoss dazukommt: Sie können klein anfangen und aufstocken, ohne die erste Stufe umzubauen. Zusätzliche Module lassen sich ebenso seitlich ergänzen. Ein Versetzen ist ebenfalls möglich: Anschlüsse werden fachgerecht getrennt, Transport und Kran organisiert und der neue Standort vorbereitet, wobei das Baurecht dort erneut zu prüfen ist. Wer das von Anfang an mitdenkt, kann Leitungswege und Fundamentpunkte gleich passend vorbereiten.
Erweitern, versetzen oder mitnehmenWas ist mit Fundament, Zufahrt und Kran?
Das Modul braucht einen tragfähigen, ebenen Untergrund – Punkt- oder Streifenfundamente reichen in aller Regel aus, eine durchgehende Bodenplatte ist nicht nötig. Das spart am Anfang einen erheblichen Betrag gegenüber einem konventionellen Neubau. Wichtiger ist meist die Anfahrt: Der Lkw muss bis auf Kranreichweite heran, und der Schwenkbereich muss frei sein. Beides klären wir vor der Produktion anhand von Lageplan und Fotos, damit am Liefertag keine Überraschung entsteht.
Zufahrt und KranstellplatzNächster Schritt
Rechnen wir Ihr Vorhaben durch.
Sagen Sie uns, wie viel Fläche Sie brauchen, wofür sie genutzt wird und wann sie stehen soll. Sie bekommen einen Grundriss, eine Ausbaustufe und einen Preis – nachvollziehbar aufgeschlüsselt, nicht als Hausnummer.
- Kostenlos und unverbindlich
- Planung, Fertigung und Lieferung aus einer Hand
- Gefertigt in Landsberg am Lech
Antworten vor der Entscheidung
Fundament, Kranstellplatz, Dämmung, Gewährleistung, Ablauf vom Angebot bis zum Vertrag: Die häufigsten Fragen beantworten wir ausführlich in der Wissensbasis – mit denselben Zahlen, die auch in unseren Angeboten stehen.

