Drei Betriebsarten

Was Ihr Betrieb wirklich braucht

Verkaufen, zubereiten oder ausgeben – daran hängt, wie groß das Modul wird und was hinein muss. Die drei Fälle nebeneinander:

Verkauf

Hofladen, SB-Laden, Getränke

ab 15 m²

Verkaufsfläche, Theke und Lager in einem Raum. Rund um die Uhr geöffnet ohne Personal ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.

  • Theke oder Verkaufsluke, Regale, Kasse
  • Kühlung nach Sortiment, Beleuchtung, Steckdosen
  • Zugangslösung für Selbstbedienung rund um die Uhr
  • Baugenehmigung in der Regel erforderlich
Gastronomie

Imbiss, Café, Eisdiele

ab 30 m² sinnvoll

Sobald zubereitet wird, gilt das Lebensmittelrecht in vollem Umfang. Das meiste davon ist Ausstattung – und die gehört in die Fertigung, nicht in die Nachrüstung.

  • Separates Handwaschbecken mit warmem Wasser
  • Doppelspüle, glatte abwaschbare Oberflächen
  • Getrennte Bereiche für Zubereitung, Lager und Abfall
  • Abluft, Kühlung mit Temperaturnachweis, HACCP-Konzept
Service

Kiosk, Ausgabe, Vereinsausschank

ab 7 m²

Der kompakteste Fall: ein Fenster nach außen, ein Tresen, Strom. Häufig als Ergänzung zu einem Platz oder einer Anlage, die es schon gibt.

  • Ausgabefenster oder Klappe mit auskragender Platte
  • Tresen, Stauraum, abschließbar über Nacht
  • Personal-WC nur bei entsprechender Nutzung
  • Auf öffentlichem Grund: Sondernutzungserlaubnis

Welche Genehmigungen und Anmeldungen dazugehören, steht ausführlich in Standort, Genehmigung und Hygiene.

Anwendungen

Vom Kiosk bis zum Sanitärgebäude.

Wir bauen keine Typenreihe ab, sondern planen jedes Gebäude für seinen Betrieb. Die Bandbreite reicht vom Verkaufsstand mit Ausgabefenster über den Hofladen mit Selbstbedienung bis zum Sanitärgebäude mit mehreren Duschen für einen Campingplatz. Gleich bleibt nur die Bauweise: gedämmter Holzständerbau, in unserer Halle in Landsberg am Lech gefertigt und fertig ausgebaut geliefert.

Was ein Modul am Ende ist, entscheidet der Ausbau – nicht die Grundfläche. Deshalb steht am Anfang keine Quadratmeterzahl, sondern die Frage, was in dem Raum passieren soll.

15 bis 30 m²

Hofladen und Selbstbedienung

Ein kleiner Laden mit Theke, Regalen, Kühlung und Kasse. Auch als 24-Stunden-Betrieb mit Selbstbedienung und Vertrauenskasse oder Kartenzahlung, ohne dass jemand ständig vor Ort ist.

7 bis 15 m²

Imbiss, Café, Eisdiele

Zubereitungsbereich, Ausgabefenster, Kühl- und Gefriertechnik, Handwaschbecken und Abluft. Klein genug, um versetzt zu werden, wenn der Standort wechselt.

ab 7 m²

Kiosk und Verkaufsstand

Ein Raum, eine Klappe, ein Anschluss: für Direktvermarktung, Getränkeausgabe, Ticketverkauf oder den Hofverkauf am Feldrand.

ab 15 m²

Sanitärgebäude

Duschen, WCs und Waschbereiche für Campingplätze, Freibäder, Sportanlagen und Veranstaltungsorte – mit derselben Ausstattung, die man von einem massiven Sanitärgebäude erwartet.

ab 15 m²

Ausschank und Vereinsheim

Tresen, Kühlung, Spülbereich und Lager in einem Gebäude, das im Winter nicht stillgelegt werden muss.

ab 6 m²

Empfang und Service

Kassenhäuschen, Anmeldung, Ausgabe oder Servicepunkt am Eingang – beheizt, hell und dort, wo der Betrieb ihn braucht.

Welche Nutzung, welche Größe, welcher Ausbau: Das lässt sich in zehn Minuten klären.

Termin vereinbaren
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Planung, Fertigung und Montage aus einer Hand
Individualbau

Wir haben das Modul, den Projektleiter und die Schreinerei.

Sie bekommen bei uns, was Sie brauchen – nicht, was gerade im Regal steht. Grundlage ist unser Modul; alles darin wird für Ihren Betrieb gezeichnet. Ein Projektleiter bleibt vom ersten Gespräch bis zur Übergabe Ihr Ansprechpartner, und geplant wird in CAD: Grundriss, Öffnungen, Theke, Leitungswege und Anschlusspunkte sind gezeichnet, bevor das erste Brett zugeschnitten wird.

Der Innenausbau entsteht bei uns im Haus. Wir haben eigene Schreiner – Theke, Korpusse, Regale, Fronten und Arbeitsplatten werden auf Maß gebaut, nicht zugekauft und eingepasst. Das ist der Grund, warum bei uns auch ungewöhnliche Grundrisse funktionieren: eine über Eck laufende Theke, eine Ausgabe auf zwei Seiten, ein Kühlraum in der Ecke.

Was wir übernehmen

  • Planung in CAD, abgestimmt auf Ihren Ablauf hinter der Theke
  • Rohbau, Dämmung, Fassade und Dach
  • Elektrik, Wasser, Abwasser, Lüftung und Heizung bis zum Übergabepunkt
  • kompletter Innenausbau samt Möbelbau in der eigenen Schreinerei
  • Oberflächen, Beleuchtung, Sanitärobjekte, Einbaugeräte
  • Anlieferung, Aufsetzen und Anschluss vor Ort

Was bei Ihnen bleibt

  • Fläche klären: Eigentum, Pacht oder Sondernutzung
  • Baurecht am Standort – wir sagen Ihnen, worauf zu achten ist
  • Zuleitungen bis zum vereinbarten Übergabepunkt
  • Auflager oder Fundamente nach unserem Plan
  • Zufahrt und Stellfläche für Lkw und Kran am Liefertag
  • Anmeldungen des Betriebs, Hygienekonzept, Schulungen
Größen

Was in 15 und was in 30 Quadratmeter passt.

Wir arbeiten mit einem festen Grundraster und setzen Module bei Bedarf zusammen. Die Zahlen unten sind Nutzflächen, keine Außenmaße – abzüglich Wandaufbau bleibt in einem 20-Fuß-Modul rund ein Drittel Fläche für Theke, Technik und Lager übrig, das sollte man von Anfang an einplanen.

GrößeTypische NutzungWas hineinpasst
6 bis 7 m²Kiosk, Kasse, AusgabeAusgabefenster, Theke, Kühlschrank, Kasse – ein Arbeitsplatz
15 m²Hofladen, Imbiss, EisdieleVerkaufsraum mit Regalen, Theke, Kühltechnik, kleiner Rückbereich; als Imbiss mit Zubereitung und Handwaschbecken
30 m²größerer Laden, Café, SanitärgebäudeVerkauf und Lager getrennt, Personal-WC, Sitzplätze innen oder mehrere Duschen und WCs
45 bis 60 m²Ausschank, Vereinsheim, größeres Sanitärgebäudemehrere Module zusammengesetzt, offener Grundriss, Technikraum eigenständig
Ein Hinweis aus der Praxis: Wer zwischen 15 und 30 m² schwankt, sollte nicht die Verkaufsfläche vergleichen, sondern den Rückbereich. Kühlung, Leergut, Verpackung und Reinigung brauchen Platz, der im Verkaufsraum niemandem auffällt – und der später fehlt.
Service und Sanitär

Duschen, die nach Gebäude aussehen und sich so anfühlen.

Campingplätze, Freibäder, Sportanlagen und Veranstaltungsorte werden an ihren Sanitäranlagen gemessen – dort entscheidet sich, ob Gäste wiederkommen. Mit einem handelsüblichen Sanitärcontainer hat unsere Lösung wenig gemein: Aufbau, Dämmung und Ausstattung entsprechen einem massiven Sanitärgebäude, mit der Langlebigkeit eines Gebäudes.

Gebaut wird in Holzständerbauweise. Im Nassbereich setzen wir feuchteunempfindliche Platten statt Holzwerkstoff ein, gedämmt wird mit Holzfaser, und die Technik – Warmwasser, Lüftung, Heizung – bekommt einen eigenen Raum statt einer Ecke im Duschbereich.

Ausstattung

Duschen mit Anspruch

Bodengleiche Duschen, großformatige Platten, ordentliche Armaturen, getrennte Umkleidebereiche und Beleuchtung, die den Raum nicht wie einen Waschraum aussehen lässt.

Betrieb

Auf Reinigung ausgelegt

Fugenarme Oberflächen, Bodenabläufe, robuste Beschläge und Zugänglichkeit für Wartung – die Anlage wird täglich gereinigt, nicht gelegentlich.

Ganzjährig

Nicht nur Saison

Gedämmt und beheizbar, mit frostsicherer Leitungsführung. Wer verlängerte Saison oder Wintercamping anbietet, kann das Gebäude durchgehend nutzen.

Sanitärprojekte planen wir immer mit dem Betrieb zusammen: Anzahl der Stellplätze oder Gäste, Spitzenzeiten am Morgen, Warmwasserbedarf und Reinigungsintervalle bestimmen die Anlage stärker als die Quadratmeterzahl. Ihr Betrieb läuft währenddessen einfach weiter – gebaut wird bei uns in der Halle, auf Ihrer Fläche steht ein Krantag.
Kosten

Ein Beispiel, das Sie nachrechnen können.

Wir nennen Zahlen nur zusammen mit der Ausbaustufe, zu der sie gehören. Deshalb hier kein Spannenbereich, sondern ein konkretes, durchgerechnetes Beispiel: ein Hofladen mit 15 Quadratmetern, komplett ausgebaut und angeschlossen.

rund 32.000 € nettoHofladen mit 15 m², komplett ausgebaut – Theke und Regale aus der eigenen Schreinerei, Elektrik, Beleuchtung, Boden, gedämmter Aufbau und Holzfassade. Zzgl. USt., zzgl. Fundament, Transport und Anschluss vor Ort.
PositionEnthaltenNicht enthalten
ModulRohbau, Dämmung, Dach, Fassade, Fenster und Tür
InnenausbauTheke, Regale, Boden, Oberflächen, BeleuchtungWareneinrichtung, Kasse, EDV
TechnikElektrik bis Verteiler, Beleuchtung, SteckdosenKühlmöbel, Klimatechnik, Fettabscheider
Vor OrtAufstellen und Anschluss am ÜbergabepunktFundament, Zuleitungen, Kran, Transport

Was den Preis nach oben bewegt, ist fast nie die Fläche, sondern die Ausstattung: Zubereitungsbereich mit Abluft, Kühltechnik, Personal-WC, Fettabscheider oder ein zweites Handwaschbecken. Wer zusätzlich fünf Quadratmeter nimmt, zahlt deutlich weniger dazu als der, der eine Vollküche einbaut.

Zum Vergleich: Ein Verkaufscontainer mit 3 × 3 Metern ist im Netz ab rund 11.000 Euro brutto zu haben. Das ist ein anderes Produkt – ungedämmt oder knapp gedämmt, ohne Ausbau, ohne Schreinerarbeit, und mit einer Nutzungserwartung, die sich davon nicht abhebt.

Ihr Projekt rechnen wir offen durch: Modul, Ausbau, Fundament, Transport und Anschlüsse getrennt ausgewiesen.

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  • Nach Positionen getrennt, keine Pauschale
  • Kostenlos und unverbindlich
Was den Preis bestimmt
Rentabilität

Was der Laden im Monat kosten muss, bevor er verdient.

Ein Verkaufsgebäude ist eine Investition, keine laufende Ausgabe – und genau so lässt es sich rechnen. Die Kostenseite ist bekannt, die Umsatzseite kennen nur Sie. Deshalb rechnen wir hier ausschließlich vor, was das Gebäude monatlich kostet; was Sie damit erwirtschaften, setzen Sie selbst ein.

AnnahmeAnsatzPro Monat
Anschaffung32.000 € netto, Hofladen 15 m² komplett
Abschreibung10 Jahre linear (AfA-Tabelle, bewegliches Wirtschaftsgut)rund 267 €
Strom und Heizungkleiner Ladenbetrieb, gedämmtes Gebäude40 bis 80 €
Versicherung und WartungErfahrungswert, jährlich umgelegt30 bis 60 €
Zwischensummeohne Fläche, Ware und Personalrund 340 bis 410 €

Damit steht die Schwelle: Bei einer Rohertragsmarge von 30 Prozent trägt sich das Gebäude ab etwa 1.200 bis 1.400 Euro Umsatz im Monat – rund 45 Euro am Tag. Bei 40 Prozent Marge sind es etwa 1.000 Euro. Ob Ihr Standort das hergibt, wissen Sie besser als jede Modellrechnung; die Zahl, an der Sie es messen können, steht hier.

Nach zehn Jahren ist das Gebäude abgeschrieben – aber nicht verbraucht. Ein gedämmter Holzbau mit gepflegter Fassade steht danach weiter, lässt sich versetzen, umbauen oder verkaufen. Genau das unterscheidet ihn von einem Ladenausbau in Mieträumen, der beim Auszug zurückbleibt.

Die Zahlen sind Annahmen, keine Zusage. Abschreibungsdauer und steuerliche Behandlung hängen vom Einzelfall ab und gehören mit Ihrer Steuerberatung besprochen – vor allem der Punkt, ab wann das Finanzamt ein Gebäude annimmt.
Standort

Sie sind nicht an einen Platz gebunden.

Kleine Module lassen sich versetzen. Das klingt nebensächlich und ist in der Praxis oft das stärkste Argument: Ein Standort funktioniert nicht wie gedacht, ein Pachtvertrag läuft aus, der Betrieb wächst an anderer Stelle – dann wandert das Gebäude mit, statt abgeschrieben zu werden.

Was das ermöglicht

  • saisonal wechselnde Standorte, etwa Hofverkauf und Marktplatz
  • Probebetrieb an einer Lage, bevor langfristig gepachtet wird
  • Umzug auf das eigene Grundstück, wenn die Fläche frei wird
  • Weiterverwendung im Betrieb: aus dem Verkaufsraum wird der Ausgabepunkt oder das Lager

Was dabei zu beachten ist

  • am neuen Platz ist das Baurecht erneut zu prüfen
  • Anschlüsse werden fachgerecht getrennt und neu hergestellt
  • Zufahrt und Kranstellplatz braucht es an beiden Orten
  • steuerlich heikel: Steht das Gebäude länger als sechs Jahre am selben Ort, gilt es in der Regel als Gebäude – mit deutlich längerer Abschreibungsdauer
Warum wir teurer sind

Weil hier Schreiner arbeiten, keine Importeure.

Wir sind nicht der günstigste Anbieter, und wir versuchen es auch nicht zu sein. Unsere Module entstehen in Landsberg am Lech – nicht als Importware aus Osteuropa oder Fernost, die hier nur noch abgeladen wird. Wer beides nebeneinander sieht, erkennt den Unterschied vor allem im Innenausbau: an Kanten, Fugen, Beschlägen und daran, wie sich eine Theke nach drei Jahren Betrieb anfühlt.

Der Preisunterschied ist damit kein Aufschlag, sondern eine andere Rechnung: Wir bauen ein Gebäude mit einer Nutzungserwartung von Jahrzehnten, nicht ein Provisorium, das nach ein paar Saisons ersetzt wird. Über die Nutzungsdauer gerechnet dreht sich der Vergleich regelmäßig um.

Fertigung

Eigene Halle, eigene Leute

Rund 90 Prozent der Arbeiten entstehen bei uns unter Dach, witterungsunabhängig und mit denselben Monteuren. Auf Ihrer Fläche bleibt ein Krantag statt wochenlanger Baustelle.

Handwerk

Schreiner im Haus

Theke, Regale, Fronten und Arbeitsplatten bauen wir selbst auf Maß. Das ist der Posten, an dem Importware am deutlichsten spart – und der Posten, den Ihre Kundschaft täglich anfasst.

Material

Aufbau statt Blech

Gedämmter Holzständerbau, im Nassbereich feuchteunempfindliche Platten, Holzfaserdämmung, hinterlüftete Holzfassade. Beheizbar im Winter, nutzbar im Sommer.

Regional

Kurze Wege

Planung, Fertigung und Montage laufen aus Landsberg am Lech. Ein Ansprechpartner statt fünf Gewerken, und im Gewährleistungsfall keine Suche nach dem Hersteller.

Nachhaltig

Holz, Dach, Weiterverwendung

Nachwachsender Baustoff, auf Wunsch begrüntes Dach und Photovoltaik – und ein Gebäude, das versetzt und weiterverwendet wird, statt abgerissen zu werden.

Langfristig

Wertstabil

Das Modul bleibt ein Wirtschaftsgut mit Restwert. Es lässt sich erweitern, umnutzen oder verkaufen – im Gegensatz zu einem Ausbau in fremden Mieträumen.

Den Unterschied sieht man nicht auf dem Angebot, sondern nach drei Jahren Betrieb.Sagen Sie uns, was Sie vorhaben - wir sagen Ihnen offen, was es kostet und was es Ihnen bringt.

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  • Antwort von jemandem, der selbst baut
Ablauf

Vom ersten Gespräch bis zur Eröffnung.

  1. Gespräch

    Sie beschreiben den Betrieb: Was wird verkauft oder zubereitet, wie viele Personen arbeiten gleichzeitig, wohin gehen Anlieferung und Abfall?

  2. Standort prüfen

    Fläche, Baurecht, Anschlüsse und Zufahrt klären wir gemeinsam – bevor etwas geplant wird, nicht danach.

  3. Planung in CAD

    Grundriss, Öffnungen, Theke, Technik und Übergabepunkte werden gezeichnet und mit Ihnen abgestimmt.

  4. Angebot

    Offen kalkuliert und nach Positionen getrennt: Modul, Ausbau, Fundament, Transport, Anschlüsse.

  5. Fertigung

    Rohbau, Ausbau und Möbelbau laufen in unserer Halle. Ihr Betrieb läuft währenddessen weiter.

  6. Lieferung und Anschluss

    Anlieferung, Aufsetzen mit Kran, Anschluss am vorbereiteten Übergabepunkt – in der Regel an einem Tag.

Ausbaustufen

Von der Ausgabe
bis zur Vollküche.

Ein Hofladen mit 15 m² liegt bei uns bei rund 32.000 € netto – komplett ausgebaut, mit Theke, Regalen, Elektrik, Beleuchtung, Boden und Fassade. Nach oben entscheidet die Ausstattung: Zubereitungsbereich, Kühltechnik, Personal-WC, Abluft und Fettabscheider verändern den Preis stärker als jeder zusätzliche Quadratmeter. Jede Zahl nennen wir deshalb nur zusammen mit der Ausbaustufe, zu der sie gehört.

Beratung

Wir rechnen Ihr Projekt
offen durch.

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Häufige Fragen zu Verkaufs- und Gastronomiemodulen

Was kostet ein Verkaufs- oder Imbissmodul?

Ein Hofladen mit 15 m² liegt komplett ausgebaut bei rund 32.000 € netto zzgl. USt. – mit Theke, Regalen, Elektrik, Beleuchtung, Boden und Fassade. Nach oben entscheidet die Ausstattung, nicht die Fläche: Zubereitungsbereich, Kühltechnik, Personal-WC, Abluft und Fettabscheider bewegen den Preis stärker als zusätzliche Quadratmeter. Wir rechnen jedes Projekt einzeln und weisen Modul, Ausbau, Fundament, Transport und Anschlüsse getrennt aus.

Was den Preis bestimmt
Warum kostet das mehr als ein Imbisscontainer aus dem Netz?

Weil es etwas anderes ist. Ein Verkaufscontainer ist eine Stahlkiste mit Klappe. Unsere Module sind gedämmt wie ein Gebäude, in Holzständerbauweise ausgebaut, im Winter beheizbar und mit der Ausstattung versehen, die das Lebensmittelrecht verlangt. Wer eine Saison überbrücken will, ist mit der günstigeren Variante gut bedient. Wer über Jahre damit arbeitet, rechnet anders.

Wie wir bauen
Braucht ein Verkaufsmodul eine Baugenehmigung?

In der Regel ja. Ein Modul, das dauerhaft an einem Ort steht, ist baurechtlich eine bauliche Anlage – auch wenn ein Kran es wieder abheben könnte. Verfahrensfreie Ausnahmen hängen vom Bundesland, von der Größe und von der Nutzung ab. Steht das Modul auf öffentlichem Grund, kommt eine Sondernutzungserlaubnis der Kommune dazu. Diese Angaben sind eine Orientierung und ersetzen keine Prüfung durch die Bauaufsicht.

Die vier Fragen vor dem Standort
Welche Ausstattung verlangt das Hygienerecht?

Nach der EU-Lebensmittelhygiene-Verordnung gehören dazu ein separates Handwaschbecken mit warmem und kaltem Wasser, ausreichende Spülmöglichkeiten, glatte abwaschbare Oberflächen, getrennte Bereiche für Zubereitung, Lagerung und Abfall sowie eine dokumentierte Kühlung. Dazu kommt ein schriftliches HACCP-Konzept. Fast alles davon ist Ausstattung, die wir in der Fertigung einbauen.

Hygiene im Detail
Wie groß muss das Modul sein?

Rund 15 m² auf 20-Fuß-Basis reichen für Verkaufsraum, Theke und eine kompakte Technikzone. Sobald zubereitet wird, sind rund 30 m² der realistische Einstieg – dann ist Platz für Zubereitung, Lager, Personal-WC und einen abgetrennten Kühlbereich. Für Ausgabe und Kiosk genügen oft 7 m².

Größen und Grundrisse
Sind Wasser, Strom und Abluft schon eingebaut?

Ja, die Installation entsteht in der Fertigung. Vor Ort bleiben die Anschlüsse an Ihre vorhandenen Leitungen. Was dafür auf dem Grundstück vorbereitet sein muss – Zuleitung, Abwasser, Absicherung –, klären wir vor dem Bau, weil nachträglich verlegte Leitungen der unangenehmste Posten in jeder Kalkulation sind.

Wasser, Abwasser und Elektrik
Über wie viele Jahre kann ich das Modul abschreiben?

Die amtliche AfA-Tabelle führt Container mit zehn Jahren. Sobald ein Modul fest gegründet und dauerhaft am selben Ort genutzt wird, gilt es steuerlich allerdings als Gebäude und wird in der Regel mit drei Prozent pro Jahr abgeschrieben. Wechselt das Modul dagegen saisonal den Standort, sieht die Einordnung anders aus. Das ist eine Einordnung der Systematik und ersetzt keine Steuerberatung.

Abschreibung erklärt
Kann ich das Modul später an einen anderen Platz stellen?

Ja. Die Module sind so konstruiert, dass sie sich mit einem Kran wieder aufnehmen und versetzen lassen – das ist bei einem saisonalen Standort oder einem Umzug ein echter Vorteil. Zu klären sind dabei jedes Mal Zufahrt, Kranstellplatz und die Anschlüsse am neuen Ort.

Erweitern und versetzen
Wie lange dauert es bis zur Eröffnung?

Die Fertigung eines Moduls dieser Größe dauert je nach Ausbaustufe rund eineinhalb bis drei Monate. Der kritische Pfad ist meist nicht die Fertigung, sondern die Genehmigung: Bauvoranfrage, Baugenehmigung und die Anmeldungen laufen parallel und bestimmen den Termin. Deshalb gehören sie an den Anfang.

Vom Angebot zum Vertrag
Wissensbasis

Antworten vor der Eröffnung

Baugenehmigung, Sondernutzung, Handwaschbecken, HACCP, Abschreibung: Die Fragen, die vor der ersten Öffnung geklärt sein müssen, beantworten wir ausführlich in der Wissensbasis – mit denselben Angaben, die auch in unseren Angeboten stehen.

Wir erstellen einzigartiges.
überall. Jederzeit.

Anschrift

Celsiusstraße 15
86899 Landsberg am Lech
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