Räume für die Gemeinschaft

Bürgerbüro, Jugendtreff, Vereinsheim

Ein Ort, an dem etwas stattfindet, scheitert selten am Willen – meist am Raum. Drei Nutzungen, ein Gebäudetyp: Der Rohbau ist derselbe, der Innenausbau macht den Unterschied. Ein gedämmter, beheizter Aufenthaltsraum mit rund 15 m² beginnt bei 48.000 € netto zzgl. USt.

Eingeschossiges Infozentrum mit Bürgerinformation in Modulbauweise mit Holzfassade, begrüntem Dach und umlaufender Fensterfront an einem OrtsplatzEingeschossiges Gebäude eines Jugendtreffs in Modulbauweise mit Holzfassade, begrüntem Dach und großer Fensterfront, davor eine SitzstufeEingeschossiges Gebäude eines Vereins- und Informationstreffpunkts in Modulbauweise mit Holzfassade und begrüntem Dach, davor eine Wiese
Bürgerbüro

Bürgerbüro und Infozentrum

Eine Anlaufstelle dort, wo die Leute ohnehin sind: Theke, ein bis zwei Beratungsplätze, Wartebereich und ein barrierefreies WC. Als Außenstelle des Rathauses, als Ausweichquartier während einer Sanierung oder dauerhaft als Bürger- und Tourist-Information in der Ortsmitte.

  • Barrierefrei zugänglich
  • Barrierefreies WC im Grundriss
  • Gedämmt und ganzjährig beheizt

Jugendtreff und Jugendraum

Ein Aufenthaltsraum, der etwas aushält: robuste Oberflächen, Teeküche, WC, abschließbarer Technik- und Lagerraum. Davor eine Sitzstufe oder eine Terrasse, damit sich der Betrieb nach draußen verteilt und nicht in den Nachbargarten.

  • Aufenthaltsraum mit Teeküche
  • Abschließbarer Lagerraum
  • Außenfläche direkt am Gebäude

Vereinsheim und Gemeindehaus

Aufenthaltsraum mit Küche, auf Wunsch Umkleiden, Duschen und Lager. Viele Vereine bauen auf einer Fläche, die ihnen nicht gehört – ein Modul lässt sich abheben und andernorts wieder aufsetzen, ein gemauertes Haus nicht.

  • Küche und Aufenthaltsraum
  • Umkleiden und Duschen möglich
  • Später erweiterbar und versetzbar

Solche Gebäude stehen dort, wo alle hinkommen: an der Ortsmitte, am Sportgelände, neben dem Rathaus. Deshalb bauen wir sie in Holz und nicht in Blech – Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, Lärchenholzfassade, dreifach verglaste Fenster und auf Wunsch ein begrüntes Dach. Das ist auch der Grund, warum sie in einer gewachsenen Ortsmitte genehmigungsfähig sind.

Rund 90 Prozent entstehen in unserer Fertigung; vor Ort bleiben Fundament, Anlieferung, Krantag und Anschluss. Für Gremium und Förderantrag heißt das ein fester Preis vor Baubeginn statt einer Schätzung, die sich über zwei Jahre entwickelt. Und weil jedes Modul einzeln gesetzt wird, lässt es sich später erweitern oder – auf einer Pachtfläche wichtig – abheben und andernorts wieder aufsetzen.

Gebaut, nicht gerendert

Module, die schon
irgendwo stehen.

Jedes Modul auf dieser Seite ist ein gebautes Gebäude – dieselbe Konstruktion, dieselbe Fassade, derselbe Innenausbau. Was sich unterscheidet, ist die Nutzung: Bürgerbüro, Jugendraum, Vereinsheim, Aufenthaltsraum oder Wohnen.

Aus Rücksicht auf unsere Auftraggeber zeigen wir die Projekte ohne Ort und ohne Namen. Was Sie im Gespräch sehen möchten, zeigen wir Ihnen persönlich.

Logo CVS-Container Vertrieb Süd
Logo MLG Holzmanufaktur
Logo Thalhofer Gruppe
Logo Rieth Bauzentrum

Marken und Partner

Marken und Partner

Beratung

Wir rechnen Ihr Vorhaben
offen durch.

Erzählen Sie uns von der Fläche – wir rechnen Ihnen durch, was dort möglich ist.

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  • Kostenlos und unverbindlich
  • Kalkulation für Gremium und Förderantrag
  • Gefertigt in Landsberg am Lech
Ablauf

Wer macht was – und in welcher Reihenfolge

Die meisten Vorhaben hängen nicht am Geld, sondern an der Reihenfolge. Sechs Schritte, und an jedem steht, wer ihn macht:

01

Sie

Fläche klären

Eigentum, Erbbaurecht oder Pacht – und für wie lange. Ohne gesicherte Fläche gibt es weder Förderung noch Genehmigung.

Bei Pacht zählt die Restlaufzeit: Unter zehn Jahren wird es für Zuwendungsgeber schwierig. Gemeindeeigene Flächen haben dieses Problem nicht.

02

Gemeinsam

Bedarf und Grundriss

Wie viele Personen, welche Nutzung, welche Nasszellen? Daraus zeichnen wir den Grundriss.

Ein Termin genügt meist. Sie bekommen Grundriss und Ansichten als Zeichnung – die Unterlage, mit der Sie in Gremium und Bauamt gehen können.

03

Wir

Angebot mit Positionen

Eine Kalkulation, die einer Mitgliederversammlung und einem Förderantrag standhält – unverbindlich.

Modul, Innenausbau, Lieferung, Krantag und Anschlüsse stehen einzeln darin. Damit lässt sich streichen und ergänzen, ohne dass die ganze Summe neu verhandelt wird.

04

Sie

Beschluss und Förderanträge

Alle Anträge parallel, mit derselben Kostenschätzung. Vor dem Bescheid nichts unterschreiben.

Ein vorher geschlossener Bauvertrag gilt als vorzeitiger Maßnahmenbeginn und kann die gesamte Förderung kosten. Unser Angebot verpflichtet Sie zu nichts.

05

Gemeinsam

Baugenehmigung

Sie stellen den Bauantrag, wir liefern Grundrisse, Ansichten und die Angaben zum Gebäude.

Steht der Standort noch nicht fest, klärt eine Bauvoranfrage die Zulässigkeit, bevor Planungskosten entstehen.

06

Wir

Fertigung und Aufstellung

Rund 90 Prozent in unserer Halle. Vor Ort bleiben Fundament, Anlieferung, Krantag und Anschluss.

Die Fertigung dauert je nach Größe und Ausbaustufe rund eineinhalb bis fünf Monate. Das Aufstellen selbst ist meist an einem Tag erledigt.

Zeiger auf einen Schritt legen – dort steht, worauf es dabei ankommt.

Zwischen Schritt 4 und 6 vergehen je nach Programm Wochen bis Monate. Diese Zeit ist nicht verloren – Baugenehmigung und Detailplanung laufen parallel. Ausführlich: Vereinsheim bauen: Kosten, Förderung, Ablauf.

Auch möglich – derzeit in Umsetzung

Wohnraum auf Flächen, die der Gemeinde schon gehören

Pflegekräfte, Erzieherinnen, Handwerker: Wer eine Gemeinde am Laufen hält, findet im Ort immer schwerer eine bezahlbare Wohnung. Auf gemeindeeigenen Grundstücken liegen fast immer Randbereiche und zweite Reihen, die erschlossen und im Eigentum sind – dort passen ein bis zehn Wohnmodule, ohne neues Bauland auszuweisen.

Für eine bayerische Gemeinde entstehen derzeit zehn Wohnmodule mit jeweils eigener Terrasse; Ort und Name nennen wir aus Rücksicht auf den Auftraggeber nicht. Ein vollausgestattetes Wohnmodul mit rund 15 m², Küche und Bad beginnt bei 75.000 € netto zzgl. USt. – mehr Fläche entsteht über weitere Module.

  • 10Wohnmodule derzeit in Umsetzung
  • 345 m²Wohnfläche auf einer bestehenden Gemeindefläche
  • 0 m²neu ausgewiesenes Bauland dafür nötig
Kurz beantwortet

Häufige Fragen von Vereinen und Gemeinden

Was kostet ein Vereinsheim?

Das hängt fast vollständig am Ausbaugrad, nicht an der Fläche. Ein gedämmter, beheizter Aufenthaltsraum mit rund 15 m² beginnt bei 48.000 € netto zzgl. USt. Umkleiden, Duschen, WC und Küche verschieben die Summe erheblich – deshalb rechnen wir über den Grundriss und weisen die Positionen einzeln aus.

Kosten im Detail
Taugt so ein Gebäude als Bürgerbüro mit Publikumsverkehr?

Dafür ist es gebaut: Der Grundriss bekommt Theke und Beratungsplatz, einen Wartebereich, ein barrierefreies WC und einen schwellenlosen Zugang. Gedämmt und beheizt ist es ohnehin, also ganzjährig nutzbar – als Außenstelle des Rathauses, als Ausweichquartier während einer Sanierung oder dauerhaft als Bürger- und Tourist-Information.

Sanitär und Barrierefreiheit
Worauf kommt es bei einem Jugendtreff an?

Auf drei Dinge: robuste Oberflächen, ein abschließbarer Technik- und Lagerraum und eine Außenfläche direkt am Gebäude, damit sich der Betrieb nach draußen verteilt und nicht in den Nachbargarten. Teeküche und WC gehören in den ersten Grundriss – nachträglich ist jede Nasszelle teurer als von Anfang an.

Ablauf im Detail
Welche Förderung gibt es?

In Frage kommen Gemeinde und Landkreis, der zuständige Fachverband, regionale Entwicklungsprogramme sowie Stiftungen; häufig lassen sich mehrere Quellen kombinieren. Welche Programme offen sind und mit welchen Quoten, sagt Ihnen die jeweilige Bewilligungsstelle.

Wie Zuwendungen ablaufen
Dürfen wir vor dem Förderbescheid beauftragen?

In aller Regel nicht. Ein vorher geschlossener Bauvertrag gilt als vorzeitiger Maßnahmenbeginn und kann die gesamte Förderung kosten. Manche Programme kennen eine vorab schriftlich zu beantragende Zustimmung – vorab, nicht nachträglich. Unser Angebot verpflichtet Sie zu nichts.

Der teuerste Fehler
Können Mitglieder Eigenleistung einbringen?

Innenausbau und Außenanlagen sind die üblichen Stellen dafür. Wichtig ist, das früh abzustimmen: Was in Eigenleistung entstehen soll, darf nicht Teil unseres Leistungsumfangs sein – sonst wird es doppelt bezahlt. Manche Zuwendungsgeber erkennen Eigenleistung anteilig an.

Ablauf im Detail
Was passiert, wenn die Pachtfläche wechselt?

Module lassen sich abheben, transportieren und an anderer Stelle wieder aufsetzen. Zu klären sind Fundament, Zufahrt und Anschlüsse am neuen Standort. Bei einem gemauerten Gebäude gäbe es diese Möglichkeit nicht – für Vereine auf Pachtflächen ist das ein echtes Argument.

Erweitern und versetzen
Braucht ein Vereinsheim eine Baugenehmigung?

In aller Regel ja, insbesondere mit Aufenthaltsraum und Sanitäranschluss. Im Außenbereich kommt die Frage der planungsrechtlichen Zulässigkeit dazu. Eine Bauvoranfrage klärt den Standort, bevor Geld in die Planung fließt.

Was ist mit Duschen und Umkleiden?

Das ist der größte einzelne Preistreiber: Jede Nasszelle bringt Zulauf, Ablauf, Lüftung, Abdichtung und Ausstattung mit. Wie viele es sein müssen, hängt bei Sportanlagen an den Vorgaben des Fachverbands. Ein barrierefreies WC gehört bei öffentlicher Nutzung in den ersten Grundriss.

Sanitär im Detail
Muss die Gemeinde ausschreiben, wenn sie baut?

Für kommunale Auftraggeber in Bayern liegt die Grenze für einen Direktauftrag bei Bauleistungen nach derzeitigem Stand bei 250.000 € – ein Gemeinschaftsgebäude liegt darunter. Andere Bundesländer haben eigene Wertgrenzen. Vereine selbst sind nur gebunden, wenn ihr Zuwendungsbescheid es vorschreibt. Das ist eine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

Die Verfahren im Überblick
Wie lange dauert es, bis das Gebäude steht?

Die Fertigung liegt je nach Größe und Ausbaustufe bei rund eineinhalb bis fünf Monaten. Der kritische Pfad ist fast immer die Förderzusage und die Genehmigung, nicht der Bau.

Wie wir vorfertigen
Warum Holz und nicht Blech?

Weil das Gebäude in der Ortsmitte oder auf der Vereinsanlage steht und dort Jahrzehnte bleibt. Innen Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, außen eine Lärchenholzfassade und auf Wunsch ein begrüntes Dach. Das ist auch der Grund, warum solche Gebäude in einer gewachsenen Ortsmitte genehmigungsfähig sind – und warum sie sich im Sommer langsamer aufheizen.

Aufbau und Dämmung
Was kostet ein Wohnmodul für eine Gemeinde?

Ein vollausgestattetes Wohnmodul mit rund 15 m², Küche und Bad beginnt bei 75.000 € netto zzgl. USt. Rund 30 m² entstehen aus einem längeren Modul, 45 bis 60 m² aus zwei verbundenen. Wie beim Aufenthaltsraum gilt: Die Ausbaustufe bestimmt den Preis, nicht die Fläche – deshalb rechnen wir über den Grundriss und weisen die Positionen einzeln aus.

Größen und Grundrisse
Wo dürfen solche Wohnmodule stehen?

Planungsrechtlich sind es Gebäude wie andere auch. Im Innenbereich richtet sich die Zulässigkeit nach dem Bebauungsplan oder nach der vorhandenen Umgebungsbebauung, im Außenbereich ist Wohnen nur in engen Ausnahmen möglich. Der Vorteil gemeindeeigener Flächen ist genau hier: Sie liegen meist im Innenbereich und sind bereits erschlossen. Eine Bauvoranfrage klärt den Standort, bevor Planungskosten entstehen.

Was passiert, wenn sich der Bedarf ändert?

Jedes Modul wird einzeln gesetzt. Steigt der Bedarf, kommt eines dazu; wird die Fläche anders gebraucht, wird abgehoben, transportiert und an anderer Stelle wieder aufgesetzt – zu klären sind dann Fundament, Zufahrt und Anschlüsse am neuen Standort. Eine Gemeinde bindet sich mit Modulen also nicht auf Jahrzehnte an einen einzigen Standort.

Erweitern und versetzen

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihre Fläche.

Sagen Sie uns, was auf dem Grundstück stehen soll – Wohnraum, Treffpunkt oder beides. Sie bekommen einen Grundriss und eine Kalkulation, die einer Gremiumssitzung und einem Förderantrag standhält.

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Wissensbasis

Antworten für Vorstand und Gemeinderat

Kosten, Förderung, Reihenfolge, Sanitär und Vergabe: Die Fragen, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beantworten wir ausführlich in der Wissensbasis – mit denselben Angaben, die auch in unseren Angeboten stehen.

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