Die Frage nach dem Preis kommt fast immer zuerst - und sie lässt sich nicht ehrlich mit einer einzigen Zahl beantworten. Größe, Grundriss, Ausstattung, technische Ausführung und individuelle Wünsche beeinflussen den Gesamtpreis erheblich.
Contain-us kalkuliert deshalb jedes Projekt einzeln und stellt die Leistungen in einem detaillierten Angebot zusammen. Was dieser Beitrag leisten kann, ist eine belastbare Orientierung: drei Größenordnungen aus der Praxis, die Faktoren dahinter und die Kosten, die neben dem Modul selbst noch entstehen.
Wer früh weiß, welche Positionen überhaupt anfallen, kann sein Budget realistisch planen - und erkennt schnell, welche Entscheidungen den Preis tatsächlich bewegen und welche kaum.
Ein Pauschalpreis würde in die Irre führen: Größe, Grundriss, Ausstattung und technische Ausführung bewegen den Preis erheblich. Die folgenden Werte sind Orientierung für die frühe Planung, kein Preisschild.
- 40.000EUR abEinstieg bei etwa 15 m² Grundfläche
- 90.000EUR bruttogut ausgestattetes Tiny House, ca. 15 m²
- 135.000EUR bruttogute Ausstattung bei ca. 30 m²
Drei Größenordnungen zur Orientierung
Einstieg ab ca. 40.000 Euro, gut ausgestattet rund 90.000 Euro brutto bei 15 m² und rund 135.000 Euro brutto bei 30 m².
Kleinere Modulhäuser beginnen bei Contain-us grundsätzlich ab ungefähr 40.000 Euro bei einer Größe von etwa 15 Quadratmetern. Dieser Einstiegspreis ist allerdings nicht mit einem vollständig ausgestatteten Tiny House in hochwertiger Wohnqualität gleichzusetzen - er markiert den unteren Rand, nicht den Normalfall.
Als realistische Orientierung für ein gut ausgestattetes Tiny House mit rund 15 Quadratmetern nennt Contain-us ungefähr 90.000 Euro brutto. Bei etwa 30 Quadratmetern liegt eine gute Ausstattung ungefähr bei 135.000 Euro brutto.
Nach oben ist die Spanne offen: Mit zunehmender Größe, mehreren Modulen, hochwertigem Innenausbau oder besonderen technischen Anforderungen können Modulhäuser deutlich über mehrere hunderttausend Euro kosten.


Die 90.000 und 135.000 Euro sind Bruttobeträge, die gesetzliche Umsatzsteuer ist darin enthalten. Alle Angaben sind Orientierungsgrößen für die frühe Planung und kein Angebot. Maßgeblich ist immer das individuell erstellte Angebot für das konkrete Bauvorhaben.
Warum es keinen Standardpreis gibt
Es gibt kein starres Standardmaß und kein festes Ausstattungspaket, das für jedes Projekt gleich ist.
Fensterflächen, Fassaden, Küche, Bad, Haustechnik, Bodenbeläge, Einbaumöbel und weitere Ausstattungsdetails werden passend zum jeweiligen Projekt geplant. Zwei Gebäude mit identischer Grundfläche können sich im Preis deutlich unterscheiden, weil genau diese Entscheidungen anders ausgefallen sind.
Deshalb wird das Angebot positionsgenau aufgebaut statt als Paketpreis. So bleibt nachvollziehbar, welche Leistungen enthalten sind und welche Ausstattungsentscheidung welchen Anteil am Preis hat. Wie ein solches Angebot entsteht, beschreibt der Beitrag Vom ersten Kontakt zum Angebot.
Der Preis eines Modulhauses entsteht aus Entscheidungen, nicht aus einer Quadratmeterzahl. Wer weiß, welche Entscheidungen teuer sind, kann steuern.
Was den Preis nach oben und unten bewegt
Diese Punkte wirken sich in der Praxis am deutlichsten auf die Kalkulation aus:
- Größe und Anzahl der Module - ein zweites Modul bringt Fläche, aber auch einen zweiten Transport und zusätzliche Verbindungsarbeiten
- Grundriss und Öffnungen: große Fensterflächen und Schiebefronten sind aufwendiger als geschlossene Wandflächen
- Ausstattungsniveau von Küche, Bad und Bodenbelägen
- Einbaumöbel und Maßanfertigungen gegenüber freistehenden Möbeln
- Haustechnik - Heizung, Lüftung, Elektroausbau
- Fassadenmaterial und Dachaufbau, zum Beispiel eine Dachbegrünung
- Besondere technische Anforderungen an Statik, Dämmung oder Brandschutz
Zwei Hebel sind dabei besonders wirksam. Der erste ist die Ausstattung: Zwischen einer soliden Grundausstattung und einer hochwertigen Ausführung liegt bei gleicher Fläche ein erheblicher Betrag. Der zweite ist die Anzahl der Module - jede zusätzliche Einheit bringt eigene Transport- und Montagekosten mit. Wie Flächen und Modulzahl zusammenhängen, zeigt der Beitrag zu Größen und Grundrissen im Modulbau.
Welche Kosten neben dem Modul entstehen
Fundament, Erdarbeiten, Anschlüsse, Genehmigungen, Transport, Kranstellung und Außenanlagen kommen projektbezogen dazu.
Je nach Grundstück und Bauvorhaben entstehen neben dem eigentlichen Modulhaus weitere Kosten. Diese Positionen hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab und sollten deshalb immer projektbezogen betrachtet werden - pauschale Aufschläge führen hier regelmäßig in die Irre.

Fundament und Erdarbeiten
Punkt-, Streifen- oder Schraubfundamente, dazu Aushub und Höhenausgleich. Der mit Abstand am besten bezifferbare Posten - eine eigene Übersicht dazu steht in Was kosten die Fundamente?.
Anschlüsse
Wasser, Abwasser, Strom und Datenleitungen bis zum Übergabepunkt am Modul, siehe Wasser, Abwasser und Elektrik.
Genehmigungen
Je nach Bundesland, Größe und Nutzung fallen Gebühren für das Genehmigungsverfahren und gegebenenfalls Planleistungen an.
Transport und Kranstellung
Entfernung, Zufahrtsbreite und Kranstandort bestimmen den Aufwand. Was das Grundstück dafür hergeben muss, steht in Zufahrt und Kranstellplatz.
Außenanlagen
Terrasse, Wege, Pflasterflächen, Bepflanzung und Einfriedung werden gerne unterschätzt, weil sie erst zum Schluss sichtbar werden.
Wie Referenzprojekte bei der Einordnung helfen
Weil es keinen Katalogpreis gibt, ist der schnellste Weg zu einer realistischen Einschätzung der Blick auf vergleichbare Projekte. Ein umgesetztes Gebäude zeigt, welche Fläche mit welcher Ausstattung tatsächlich in welchem Rahmen liegt - und das ist belastbarer als jede Faustformel.
Für größere Vorhaben gibt der Beitrag zum modularen Hausanbau eine konkrete Spanne mit einem gerechneten Referenzprojekt an. Wer zwischen Bauweisen abwägt, findet in Modulbau oder Massivbau die Gegenüberstellung von Kosten und Planbarkeit.
Und wer noch bei der Größe unschlüssig ist: Tiny House Größen ordnet ein, was 6, 15 oder 30 Quadratmeter im Alltag bedeuten - die Größenentscheidung fällt in der Kostenfrage schwerer ins Gewicht als jede Einzelausstattung.
Erst die Anforderungen, dann der Preis
Eine seriöse Kosteneinschätzung entsteht aus Größe, Nutzung, gewünschter Ausstattung und den Bedingungen vor Ort. Wer diese vier Punkte grob beschreiben kann, bekommt sehr schnell eine belastbare Einordnung.
Die genannten Größenordnungen geben dafür den Rahmen: ab etwa 40.000 Euro für den Einstieg, rund 90.000 Euro brutto für ein gut ausgestattetes Tiny House mit 15 Quadratmetern und rund 135.000 Euro brutto bei 30 Quadratmetern. Für die konkrete Planung erstellt Contain-us anschließend ein detailliertes individuelles Angebot, in dem jede Position einzeln ausgewiesen ist.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Modulhaus von Contain-us?
Warum gibt es keinen Festpreis pro Quadratmeter?
Welche Kosten kommen zum Modulhaus dazu?
Sind die genannten Preise brutto oder netto?
Was kostet ein größeres Modulhaus?
Passend dazu aus der Wissensbasis
Du möchtest wissen, was dein Projekt kostet?
Größe, Ausstattung und Standort entscheiden über den Preis. Erzähl uns, was du vorhast - wir ordnen ein, was realistisch ist, und stellen die Leistungen anschließend positionsgenau zusammen.
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