Ausgangslage

Schulraum fehlt – und er fehlt sofort.

Deutschland baut seine Schulen aus und saniert gleichzeitig einen großen, in die Jahre gekommenen Bestand. Beides trifft dieselbe Fläche: Wo ein Trakt saniert wird oder ein Zug dazukommt, fehlt der Raum nicht irgendwann, sondern zum nächsten Schuljahr.

68,9Mrd. €

Investitionsrückstand allein bei der Schulinfrastruktur – der größte Einzelposten aller kommunalen Rückstände.

27%

der für 2026 geplanten kommunalen Sachinvestitionen gehen in Schulen. Kein anderer Bereich liegt höher.

231,2Mrd. €

Rückstand über alle kommunalen Bereiche zusammen – ein neuer Höchstwert.

Modulbauweise schließt diese Lücke in Monaten statt in Jahren. Wir bauen sie so, dass sie geschlossen bleibt.

Fehlt bei Ihnen zum nächsten Schuljahr ein Raum? Wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir es bis dahin schaffen.

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  • Erst der Bedarf, dann die Fläche

Zahlen aus dem KfW-Kommunalpanel 2026, veröffentlicht am 17.06.2026; jährliche Befragung der Kämmereien deutscher Städte, Gemeinden und Landkreise durch das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag der KfW.

Bauweise

Ein Gebäude, kein aufgestellter Container.

Dass die Module mit dem Kran kommen, sieht man einen Tag lang. Danach ist es ein massiv ausgeführter Bau, der denselben Anforderungen genügt wie ein gemauerter Anbau – und der aussehen soll wie einer.

01

Konstruktion

Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, tragend ausgelegt und für eine spätere Aufstockung vorbereitet. Ein Raummodul ist bei uns ein Bauteil mit eigener Statik – kein Stahlcontainer, dem innen eine Verkleidung vorgesetzt wurde.

02

Oberflächen, die eine Schule aushalten

Eine gewöhnliche Putzwand ist an einer Schule nach kurzer Zeit durch: Stuhllehnen, Ranzen, tausend Hände am selben Türrahmen. Wir bauen deshalb keine Standardausführung ein, sondern robuste, gut zu reinigende und einzeln austauschbare Oberflächen – welche genau, legen wir je Raum und Nutzung mit Ihnen fest.

03

Wärme aus Ihrem Netz oder aus dem Modul

Hat die Schule bereits eine Wärmepumpe oder eine Heizzentrale, hängen wir unsere Fußbodenheizung an den Bestand an. Gibt es keinen Anschluss oder ist er zu weit weg, bekommt das Gebäude eine eigene Wärmeerzeugung. Diese Frage klären wir in der Planung, nicht auf der Baustelle.

04

Passt zu dem, was schon steht

Fassade, Farbe, Dachform und Fensterteilung richten sich nach dem Schulgebäude, das bereits da ist. Eine Lärchenholzfassade ist unsere Regel, keine Pflicht; ein begrüntes Dach ist möglich. Der Anbau soll aussehen, als hätte er immer dazugehört.

05

Bleibt beweglich

Module lassen sich nebeneinandersetzen, aufstocken, anders ausrichten oder an einen anderen Standort versetzen. Was heute Klassenzimmer ist, kann in zehn Jahren Betreuungsraum sein – oder auf einem anderen Schulgelände stehen.

06

Auf Jahrzehnte gerechnet

Das Gebäude gehört der Kommune, steht in ihrer Bilanz und hat einen Restwert. Es ist kein Mietgerät, das nach der Nutzung zurückgeht und in der Rechnung nichts hinterlässt.

Leeres Klassenzimmer mit weißen Wandplatten, grauem Boden, Akustikdecke und zweiteiliger dunkler Tafel; rechts der Blick durch die offene Tür in den Flur
Leeres Klassenzimmer mit Wandbekleidung aus hellem Sperrholz, Whiteboard, grauem Boden und heller Tür
Leeres Klassenzimmer mit weißen Wandplatten und Holzsockelleiste, Whiteboard, offenem Holzregal und Akustikdecke; rechts eine Holztür zum Flur
Leeres Klassenzimmer mit beigen Wandplatten, eingebauter Regalnische aus Holz, Whiteboard, grüngrauem Boden und Holztür

Wand, Boden, Decke und Einbauten legen wir je Raum und Nutzung mit Ihnen fest.

Planung

Erst das Raumprogramm,
dann die Fläche.

Wie viele Kinder, welche Nutzung, wie lange am Stück belegt, welche Anschlüsse? Wir setzen uns dafür mit Ihnen zusammen, bevor irgendetwas gezeichnet wird. Aus dem Bedarf entsteht der Grundriss und erst danach die Modulgröße – so entsteht ein Vorschlag, bei dem Preis und Leistung zueinander passen. Schulen sind baurechtlich Sonderbauten: Brandschutz und Rettungswege klären wir mit Ihnen vor dem Grundriss, nicht danach.

Jahre Erfahrung
80+
Kunden
808080+
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Planungsansicht eines Lernraums, Blick durch die Fenster auf Tische und Stühle im Innenraum
Planungsansicht eines Lernraums aus zwei Raummodulen mit dunkler Lärchenschalung und begrüntem Dach, Längsseite mit vier Fenstern
Was wir bauen

Nicht nur Klassenzimmer.

Was gebraucht wird, sagt die Schule – nicht der Katalog. Aus derselben Bauweise entstehen sehr unterschiedliche Räume; maßgeblich sind Nutzung, Personenzahl und wie lange am Stück belegt wird.

rund 60 m²

Klassenzimmer

Zwei Module längsseitig verbunden, ohne Zwischenwand. Ein voller Jahrgangsraum, kein geteilter Behelf.

30 bis 60 m²

Fachraum und Lernwerkstatt

Anschlüsse, Waschbecken und Absaugung richten sich nach dem Fach. Bibliothek und Selbstlernzentrum gehen genauso.

rund 15 m²

Differenzierungs- und Beratungsraum

Kleingruppe, Förderung, Elterngespräch, Schulsozialarbeit. Der Raum, der an fast jeder Schule fehlt.

15 bis 60 m²

Pausen- und Aufenthaltsraum

Für die Mittagsbetreuung, die Oberstufe oder das Kollegium. Manchmal ist das der ganze Bedarf.

ab 30 m²

Betreuung und Essensausgabe

Mit Ausgabetheke, Spülbereich und den nötigen Anschlüssen – als eigenes Gebäude oder angebaut.

nach Fläche

Pausenüberdachung

Überdachte Fläche ohne geschlossenen Raum. Baulich der kleinste Eingriff und oft der schnellste Gewinn im Pausenhof.

Flexibel

Anbauen, drehen,
später versetzen.

Ein Modul ist kein fester Punkt im Grundstück. Module lassen sich nebeneinandersetzen, aufstocken, anders ausrichten oder an einen anderen Standort versetzen. Wächst der Jahrgang, kommt ein Modul dazu. Zieht die Nutzung um, zieht das Gebäude mit. Wenn eine Erweiterung absehbar ist, planen wir sie in Statik, Anschlüssen und Erschließung von Anfang an mit.

Beratung

Wir rechnen Ihr Vorhaben
offen durch.

Sagen Sie uns, wie viele Kinder und welche Nutzung – den Rest rechnen wir vor.

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  • Planung, Fertigung und Lieferung aus einer Hand
  • Gefertigt in Landsberg am Lech
Beispiel, durchgerechnet

Was ein Klassenzimmer wirklich kostet.

Kein Ab-Preis mit Sternchen, sondern eine vollständig kalkulierte Ausführung: 60 Quadratmeter aus zwei Zwölf-Meter-Modulen, fertig ausgebaut und angeschlossen.

Klassenzimmer, rund 60 m²

12,00 m 5,00 m Modul 1 Modul 2 Tafel Fenster Wand Modulstoß Tische

Maßstäbliche Skizze. Öffnungen, Tafelwand und Möblierung entstehen nach Ihrem Raumprogramm.

  • Zwei Module von je rund zwölf Metern, längsseitig verbunden – rund 12 × 5 Meter im Außenmaß
  • Durchgehender Raum ohne Mittelstütze und ohne Zwischenwand
  • Fensterband über die volle Längsseite, Tageslicht wie im Bestandsbau
  • Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung
  • Lärchenholzfassade, allseitig
  • Begrüntes Dach
  • Fußbodenheizung – angeschlossen an den Bestand oder mit eigener Wärmeerzeugung
  • Elektrik, Beleuchtung und Datennetz ab Werk

rund 180.000 € netto

zzgl. USt. · rund 3.000 € je Quadratmeter · Stand 2026

Fundament, Transport, Kran und die Anschlüsse an Strom, Wasser und Datennetz kommen hinzu; sie fallen bei jeder Bauweise an. Kleinere Räume beginnen bei rund 48.000 € netto für etwa 15 Quadratmeter, gedämmt und beheizt. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnen wir Ihnen offen vor – Position für Position.

Eingeschossiger Anbau mit senkrechter Holzschalung und schwarzer Attika, über einen verglasten Gang an ein bestehendes Backsteinschulhaus mit Ziegeldach angeschlossen; durch die Fenster sind Tische und Stühle zu sehen

Anbau und Bestand an einem Haus: der neue Trakt schließt über einen verglasten Gang an das vorhandene Schulgebäude an.

Vergabe

Muss das ausgeschrieben werden?

Meistens nicht. Was ein Schulträger beauftragen darf, hängt am geschätzten Auftragswert ohne Umsatzsteuer – und die Schwellen liegen höher, als viele vermuten:

  • bis 250.000 €

    Direktauftrag

    Ohne förmliches Verfahren, ohne Vergleichsangebote. Hier landen einzelne Lern-, Gruppen- und Betreuungsräume.

    Ein einzelner Lernraum liegt hier
  • bis 1.000.000 €

    Verhandlungsvergabe oder beschränkte Ausschreibung

    Mehrere Unternehmen werden gezielt aufgefordert. Schlanker als eine öffentliche Ausschreibung, aber dokumentiert.

  • ab 1.000.000 €

    Öffentliche Ausschreibung

    Öffentlich bekannt gemacht, jedes Unternehmen darf anbieten. Relevant bei ganzen Gebäuden oder mehreren Modulen.

Stand 2026, Bauleistungen, kommunale Auftraggeber in Bayern (Bekanntmachung des Staatsministeriums des Innern nach Art. 20 BayWiVG; die erhöhte Grenze für den Direktauftrag ist bis 31.12.2029 befristet). Andere Bundesländer haben eigene Wertgrenzen. Diese Übersicht ist eine Orientierung und ersetzt weder die Prüfung durch Ihre Vergabestelle noch eine Rechtsberatung. Ausführlich: Wie eine Kommune ein Modulgebäude beauftragt.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen von Schulträgern

Wie groß ist ein Klassenzimmer in Modulbauweise?

Für einen vollwertigen Klassenraum sind rund 60 m² der Regelfall – zwei je etwa zwölf Meter lange Module, längsseitig verbunden, ohne Zwischenwand und ohne Mittelstütze. Rund 30 m² tragen einen Gruppenraum, eine Lernwerkstatt oder eine kleine Bibliothek, rund 15 m² einen Differenzierungs-, Beratungs- oder Betreuungsraum. Verbindliche Mindestflächen je Kind regeln die Länder über ihre Schulbaurichtlinien und der Schulträger über sein Raumprogramm.

Größen im Detail
Was kostet ein Klassenzimmer?

Ein vollständig durchgerechneter Klassenraum mit rund 60 m² – zwei Zwölf-Meter-Module, Fensterband über die volle Längsseite, Fußbodenheizung, Lärchenholzfassade und begrüntes Dach – liegt bei rund 180.000 € netto zzgl. USt., also etwa 3.000 € je Quadratmeter. Kleinere Räume beginnen bei rund 48.000 € netto für etwa 15 m², gedämmt und beheizt. Fundament, Transport, Kran und die Anschlüsse kommen hinzu und fallen bei jeder Bauweise an.

Was den Preis bestimmt
Ist das ein Container oder ein Gebäude?

Ein Gebäude. Unsere Module sind in Holzständerbauweise konstruiert, mit Holzfaserdämmung gedämmt und außen mit Lärchenholz verschalt – kein Stahlcontainer, dem innen eine Verkleidung vorgesetzt wurde. Die Statik ist auf eine spätere Aufstockung ausgelegt. Der sichtbare Unterschied zum Blechcontainer ist die Fassade, der spürbare sind Wärmeschutz und Raumklima im Sommer.

Dämmung im Detail
Wie wird der Raum beheizt?

Auf zwei Wegen, je nach Bestand. Hat die Schule bereits eine Wärmepumpe oder eine Heizzentrale mit ausreichend Reserve, hängen wir die Fußbodenheizung des Moduls an den vorhandenen Kreis an. Gibt es keinen Anschluss oder liegt er zu weit weg, bekommt das Gebäude eine eigene Wärmeerzeugung. Das entscheiden wir gemeinsam in der Planung, nicht auf der Baustelle.

Heizung und Haustechnik
Passt das neben unser Schulgebäude?

Genau darauf legen wir es an. Fassade, Farbe, Dachform und Fensterteilung richten sich nach dem Bestand, damit der Anbau nicht als Fremdkörper im Schulhof steht. Eine Lärchenholzfassade ist unsere Regel, keine Pflicht; ein begrüntes Dach ist möglich und hilft zusätzlich bei der Einbindung.

Muss ein Schulraum ausgeschrieben werden?

Nicht unbedingt. Für kommunale Auftraggeber in Bayern liegt die Grenze für einen Direktauftrag bei Bauleistungen nach derzeitigem Stand bei 250.000 € – ein einzelner Lernraum liegt darunter. Andere Bundesländer haben eigene Wertgrenzen, und auch unterhalb jeder Schwelle bleibt die Vergabestelle an Haushaltsrecht und Dokumentation gebunden. Das ist eine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

Die Verfahren im Überblick
Lohnt sich Miete oder Kauf?

Für eine Übergangszeit von einigen Monaten ist Miete in der Regel sinnvoller. Ab einer Nutzungsdauer von etwa zwei Jahren wird der Kauf wirtschaftlicher: Bei der Miete bleibt am Ende nichts, beim Kauf ein Gebäude mit Restwert, das erweitert oder versetzt werden kann. Die ehrliche Frage lautet deshalb nicht, wie schnell der Raum da sein muss, sondern wie lange er gebraucht wird.

Miete oder Kauf
Kann während des Schulbetriebs gebaut werden?

Ja. Rund 90 Prozent der Arbeiten entstehen in unserer Fertigung; auf dem Schulgelände bleibt im Wesentlichen der Krantag, der sich in die Ferien legen lässt. Die Fertigungszeit liegt je nach Größe und Ausbaustufe bei rund eineinhalb bis fünf Monaten.

Wie wir vorfertigen
Was gilt beim Brandschutz?

Schulen sind baurechtlich Sonderbauten. Die Bauaufsicht kann deshalb über die allgemeinen Anforderungen hinausgehende Auflagen stellen, insbesondere bei Rettungswegen, Feuerwiderstand und Alarmierung. Was konkret verlangt wird, hängt von Bundesland, Größe und Nutzung ab – das gehört vor die Grundrissplanung, nicht danach.

Braucht der Raum eine Baugenehmigung?

In aller Regel ja. Ein Modul, das dauerhaft auf dem Schulgelände steht, ist baurechtlich eine bauliche Anlage – auch wenn ein Kran es wieder abheben könnte. Zusammen mit der Sonderbau-Eigenschaft von Schulen ist das der Punkt, der den Zeitplan bestimmt. Eine Bauvoranfrage klärt ihn, bevor Geld in die Planung fließt.

Was ist vorzubereiten, bevor geliefert wird?

Gründung, Zufahrt und Anschlüsse. Für Module dieser Größe sind das in der Regel Punktfundamente; dazu kommen eine befahrbare Zufahrt und ein Stellplatz für den Autokran sowie die Anschlüsse für Strom, Wasser und Datennetz. Was das im Einzelnen heißt, steht in der Wissensbasis.

Zufahrt und Kranstellplatz
Lässt sich später aufstocken oder erweitern?

Ja, das ist der eigentliche Vorteil gegenüber einem massiven Anbau. Module lassen sich nebeneinandersetzen, aufstocken, anders ausrichten oder an einen anderen Standort versetzen. Wenn eine spätere Erweiterung absehbar ist, sollte sie in Statik, Anschlüssen und Erschließung von Anfang an mitgeplant werden.

Mehrgeschossig bauen

Ihre Frage war nicht dabei? Dann stellen Sie sie uns direkt – wir antworten mit Zahlen, nicht mit einem Prospekt.

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Wissensbasis

Antworten für den Schulträger

Vergabe, Brandschutz, Größen, Fundament, Bauzeit: Die Fragen, die im Schulausschuss gestellt werden, beantworten wir ausführlich in der Wissensbasis – mit denselben Zahlen, die auch in unseren Angeboten stehen.

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