Ein Modulhaus kann nur dann sicher und millimetergenau aufgestellt werden, wenn seine Fundamente zur Stahlkonstruktion, zum Baugrund und zum Grundstück passen. Deshalb werden die Fundamente bei Contain-us nicht losgelöst vom Gebäude geplant.
Contain-us koordiniert die Fundamentplanung gemeinsam mit dem Kunden und dem beteiligten Architektenteam. Abhängig vom Projekt werden außerdem Statiker, Bodengutachter und Fundamentbauer eingebunden. So entsteht eine abgestimmte Lösung aus Fundamentart, Auflagepunkten, Höhen und Anschlüssen.
Der Kunde erhält damit nicht nur ein Modul, sondern wird auch bei den notwendigen Schritten rund um das Grundstück und die Aufstellung begleitet. Welche Gründungsarten überhaupt infrage kommen, haben wir im Beitrag Welche Fundamente braucht ein Modulhaus? zusammengefasst.
Die Fundamente werden bei Contain-us nicht losgelöst vom Gebäude geplant. Contain-us kennt Auflagepunkte und Lasten des Moduls, der Architekt das Grundstück, der Statiker die Kräfte - erst zusammen ergibt das einen Fundamentplan.
- 0Beteiligte an der Fundamentplanung
- 0Wochemindestens zwischen Betonage und Lieferung
- 0Punkte in der Schlusskontrolle
Wer ist grundsätzlich für die Fundamentplanung zuständig?
Die Planung entsteht in Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter - keiner davon kann sie allein übernehmen.
Contain-us kennt die Abmessungen, Auflagepunkte und Lasten des Moduls. Der Architekt berücksichtigt das Gebäude, das Grundstück und die Anforderungen des Bauvorhabens. Der Statiker legt fest, wie die Lasten sicher in den Boden übertragen werden müssen.
Wenn die Bodenverhältnisse nicht ausreichend bekannt sind, liefert ein Bodengutachter die notwendigen Angaben zur Tragfähigkeit und zu möglichen Besonderheiten des Untergrunds. Der Fundamentbauer setzt die abgestimmte Planung schließlich auf dem Grundstück um.
Contain-us
Modulmaße, statisch vorgesehene Auflagepunkte, Höhen und Anschlüsse - und die Kontrolle vor der Lieferung.
Kunde
Entscheidet über Standort, Nutzung und Ausführung und beauftragt je nach Projekt den Fundamentbauer.
Architekt
Grundriss, Genehmigung, Abstandsflächen, Höhenlage und die Einbindung in das Gelände.
Statiker
Legt fest, welche Kräfte wo in den Baugrund eingeleitet werden und wie viele Auflagepunkte nötig sind.
Bodengutachter
Untersucht bei Bedarf, ob der Untergrund die geplanten Lasten zuverlässig aufnehmen kann.
Fundamentbauer
Misst ein, hebt aus, schalt, bewehrt, betoniert und kontrolliert Maße und Höhen.
Welche Aufgabe übernimmt Contain-us?
Contain-us begleitet den Kunden von der Planung bis zur Aufstellung. Für die Fundamente bedeutet das vor allem, die modulbezogenen Angaben so aufzubereiten, dass der Fundamentbauer damit arbeiten kann.
Dadurch wird vermieden, dass Fundamente gebaut werden, die später nicht zu den tatsächlichen Auflagepunkten des Moduls passen.
- Modulgröße und Stahlkonstruktion berücksichtigen
- Statisch vorgesehene Auflagepunkte festlegen
- Fundamentart mit den Projektbeteiligten abstimmen
- Maße, Achsen und Höhen in einem Fundamentplan darstellen
- Übergabepunkte für Wasser, Abwasser und Elektrik koordinieren
- Anforderungen an Zufahrt und Kranstellplatz berücksichtigen
- Die Ausführung vor der Lieferung kontrollieren
Welche Aufgabe hat der Architekt?
Das Architektenteam betrachtet das gesamte Bauvorhaben. Dazu gehören neben Grundriss und Genehmigung auch Grundstückssituation, Abstandsflächen, Höhenlage und die Einbindung des Modulhauses in das Gelände.
Gemeinsam mit Contain-us und dem Kunden wird geklärt, wo das Gebäude stehen soll und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
Bei genehmigungspflichtigen Projekten fließen die Fundamente außerdem in die Bauunterlagen ein.

Wann wird ein Statiker benötigt?
Der Statiker beurteilt, welche Kräfte aus dem Gebäude in die Fundamente und anschließend in den Baugrund eingeleitet werden.
Auf dieser Grundlage wird entschieden, wie viele Auflagepunkte erforderlich sind, ob Punkt- oder Streifenfundamente verwendet werden und ob eine mechanische Verankerung notwendig ist. Den Unterschied zwischen den Gründungsarten erklären wir im Beitrag Punktfundament, Streifenfundament oder Bodenplatte?

- Eigengewicht des Moduls
- Größe und Anzahl der Module
- Geschosszahl
- Große Fenster- und Wandöffnungen
- Dachbegrünung oder Dachterrasse
- Schnee- und Windlasten
- Tragfähigkeit des Bodens
Welche Rolle übernimmt der Bodengutachter?
Ein Bodengutachter untersucht, ob der Untergrund die geplanten Lasten zuverlässig aufnehmen kann. Das ist besonders bei weichem Boden, Auffüllungen, Hanglagen, hohem Grundwasser oder unbekannten Bodenverhältnissen wichtig.
Seine Ergebnisse helfen dem Statiker und Fundamentplaner dabei, Fundamentgröße, Gründungstiefe und mögliche Zusatzmaßnahmen festzulegen.
Nicht jedes kleine Projekt benötigt automatisch ein umfangreiches Gutachten. Die notwendige Untersuchung wird projektbezogen entschieden.
Wer führt die Fundamente auf dem Grundstück aus?
Ein geeigneter Fundamentbauer - je nach Projekt vom Kunden beauftragt oder gemeinsam mit Contain-us ausgewählt.
Die praktische Herstellung übernimmt ein geeigneter Fundamentbauer beziehungsweise ein abgestimmter Fachbetrieb.
- Einmessen der vorgesehenen Positionen
- Aushub und Vorbereitung des Untergrunds
- Schalung und gegebenenfalls Bewehrung
- Einbau vorgesehener Befestigungselemente
- Betonage und Ausrichtung
- Kontrolle von Maßen und Höhen
Maßgeblich ist immer der freigegebene Fundamentplan. Änderungen vor Ort sollten nicht ohne Rücksprache vorgenommen werden.
Wie wird der Kunde in die Planung einbezogen?
Der Kunde entscheidet gemeinsam mit Contain-us über Standort, Nutzung und gewünschte Ausführung des Modulhauses. Außerdem werden Zugänglichkeit, vorhandene Leitungen, Kosten und mögliche Eigenleistungen besprochen.
Contain-us erklärt, welche Arbeiten vor der Lieferung erledigt sein müssen und welche Beteiligten dafür benötigt werden. Der Kunde weiß dadurch frühzeitig, welche Schritte anstehen und welche Entscheidungen noch getroffen werden müssen.
Wie dieser Ablauf insgesamt aussieht, zeigen wir auf der Seite Wie wir arbeiten.

Wie entsteht der Fundamentplan?
Sobald Modulgröße, Grundriss und Position feststehen, werden die tragenden Auflagepunkte festgelegt - daraus entsteht der Plan.
Sobald Modulgröße, Grundriss und Position feststehen, werden die tragenden Auflagepunkte der Stahlkonstruktion festgelegt. Daraus entsteht der Fundamentplan.
Bei mehreren Modulen müssen zusätzlich die Übergänge und gemeinsamen Lastachsen berücksichtigt werden. Der Plan wird vor der Ausführung mit den zuständigen Beteiligten abgestimmt.

- Achsmaße und Abstände
- Anzahl und Position der Fundamente
- Vorgesehene Fundamentabmessungen
- Höhenbezug und Oberkante
- Mögliche Befestigungspunkte
- Abgestimmte Leitungswege und Aussparungen
Wer stimmt die Kosten ab?
Auch die Kosten werden gemeinsam besprochen. Sie hängen unter anderem von Fundamentart, Anzahl, Abmessungen, Bodenverhältnissen, Baustellenzugang und regionaler Verfügbarkeit eines Fundamentbauers ab.
Contain-us kann auf Grundlage der Projektplanung eine erste Orientierung geben. Das verbindliche Angebot für die Erd- und Betonarbeiten kommt vom ausführenden Betrieb.
Zusatzleistungen wie Bodengutachten, Entsorgung, besondere Bewehrung oder schwierige Zufahrten werden transparent berücksichtigt. Womit du ungefähr rechnen kannst, steht im Beitrag Was kosten Fundamente für ein Modulhaus?
Wann müssen die Fundamente fertig sein?
Contain-us plant normalerweise mindestens ungefähr eine Woche zwischen Betonage und Lieferung ein.
Die Fundamente müssen rechtzeitig vor dem vereinbarten Liefertermin vollständig hergestellt und ausreichend belastbar sein.
Ob die notwendige Festigkeit tatsächlich erreicht ist, beurteilt der ausführende Fachbetrieb. Vor der Lieferung werden außerdem Position, Höhe, Toleranzen und Zugänglichkeit kontrolliert.
Am Liefertag steht ein Kran auf dem Grundstück. Ist der Beton noch nicht ausreichend belastbar oder stimmt eine Höhe nicht, lässt sich das an diesem Tag nicht mehr korrigieren.
Wer kontrolliert die fertigen Fundamente?
Die Ausführung wird zunächst vom Fundamentbauer selbst geprüft. Contain-us gleicht die entscheidenden Maße und Höhen anschließend mit dem Fundamentplan ab.
Werden Abweichungen festgestellt, müssen diese vor dem Aufstelltermin geklärt und gegebenenfalls korrigiert werden.
- Anzahl und Position der Auflagepunkte
- Achsabstände und Diagonalmaße
- Höhe und Ebenheit
- Ausreichende Aushärtung
- Vorgesehene Befestigungselemente
- Freie Erreichbarkeit für Lieferung und Kran
Kann der Kunde die Fundamente selbst herstellen?
Eine Eigenleistung kann je nach Projekt grundsätzlich möglich sein. Voraussetzung ist jedoch, dass exakt nach dem freigegebenen Fundamentplan gearbeitet wird und die fachgerechte Ausführung sichergestellt ist.
Bei statisch anspruchsvollen, mehrteiligen oder mehrgeschossigen Gebäuden sollte die Herstellung durch einen geeigneten Fachbetrieb erfolgen.
Fehler bei Position, Höhe, Beton oder Untergrund können die Aufstellung verhindern und später zu ungleichmäßigen Belastungen führen.
Fazit: Fundament und Modul werden gemeinsam geplant
Bei Contain-us entsteht die Fundamentlösung gemeinsam mit dem Kunden, dem Architektenteam und den jeweils erforderlichen Fachleuten. Statiker, Bodengutachter und Fundamentbauer werden abhängig von Größe und Grundstück eingebunden.
Contain-us koordiniert die modulbezogenen Angaben, erstellt die Grundlage für den Fundamentplan und begleitet die Vorbereitung bis zur Lieferung. So passen Auflagepunkte, Höhen, Anschlüsse und Kosten möglichst genau zum geplanten Modulhaus.
Bayerische Bauordnung, Art. 10 „Standsicherheit" und Art. 62 „Bautechnische Nachweise".
Häufig gestellte Fragen
Muss der Kunde selbst einen Statiker suchen?
Beauftragt Contain-us den Fundamentbauer?
Darf vor dem endgültigen Fundamentplan betoniert werden?
Braucht jedes Projekt ein Bodengutachten?
Wie lange vor der Lieferung müssen die Fundamente fertig sein?
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